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Rohstoffe WASDE-Bericht treibt Weizen an

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.06.2018, 11:38  |  720   |   
Chicago 13.06.18 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich gestern fester, wobei Weizen vom jüngsten WASDE-Bericht des USDA nach oben getrieben wurde. Auch Mais konnte zulegen.

Juli-Mais stieg um 10,25 Cents auf 3,775 USD/Scheffel. Das USDA hat die Prognosen für die Anbauflächen von Mais bei 88,0 Mio. Aces bestätigt. Die Erträge im Handelsjahr 2018/19 werden bei 174,0 Scheffel/Acre erwartet. Die Schätzungen für den Export wurden bestätigt, dieser wird bei 2,1 Mrd. Scheffel erwartet. Die Prognosen für die Lagerendbestände im Handelsjahr 2018/19 wurden um 105 Mio. auf 1,577 Mrd. Scheffel gesenkt, bedingt durch eine etwas höhere Nachfrage in den USA und eine leichte Reduktion der Schätzungen der Lageranfangsbestände.

Juli-Weizen verbesserte sich um 20,0 Cents auf 5,345 USD/Scheffel. Das USDA hat im Rahmen des WASDE-Berichtes die Schätzungen für die globale Weizenproduktion im Handelsjahr 2018/19 leicht um 1,2 Mio. Tonen gesenkt, bedingt durch Produktionsausfälle in Russland, der EU und Mexiko, die von einer höheren Produktion den USA und Indien nicht ausgeglichen werden können. Das Wetter in Russland führte zu einer Reduktion der Schätzungen für die Ernte um 3,5 Mio. auf 68,5 Mio. Tonnen, so dass die Ernte um 19 Prozent geringer ausfallen dürfte als im vergangenen Jahr. Für die EU wurden die Schätzungen um eine Million Tonnen reduziert, bedingt durch Trockenheit in Deutschland und Polen. Weiterhin geht man davon aus, dass Russland im Handelsjahr 2018/19 mit 35,0 Mio. Tonnen rund 1,5 Mio. Tonnen Weizen weniger exportieren wird.

Die Juli-Sojabohnen verzeichneten ein leichtes Plus von 0,25 Cents auf 9,54 USD/Scheffel. Hier hat das USDA die Prognosen für die Erträge und Anbauflächen unverändert belassen. Der Prognosen für die Lageranfangsbestände sanken um 25 Mio. auf 505 Mio. Scheffel., eine leichte Anhebung um 5 Mio. Scheffel wurde bei der Nachfrage verzeichnet. Die Schätzungen für die Lagerendbestände wurden dementsprechend um 30 Mio. auf 385 Mio. Scheffel für das Handelsjahr 2018/19 gesenkt.

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