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Facebook Niedersachsens Innenminister kritisiert DPolG-Chef Wendt

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
14.06.2018, 07:32  |  560   |   |   
Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, für seinen Facebook-Beitrag zum Mordfall Susanna gerügt. "Die Aussagen von Herrn Wendt sind für einen Gewerkschaftsvorsitzenden und nicht zuletzt für einen Polizeibeamten, der dem Rechtsstaat per Amtseid verpflichtet ist, völlig verfehlt", sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Wendt hatte mit einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite für Empörung gesorgt.

In dem Text zum Mord an der 14-jährigen Mainzerin Susanna F. äußerte sich der Gewerkschaftsvorsitzende verächtlich über den Rechtsstaat sowie über Gerichtsverfahren und schrieb über die Täter, sie sollten "in der Hölle schmoren". Die Kritik nannte Wendt in der Zeitung "weit überzogen". Er sagte: "Ich möchte, dass der Täter eine harte Strafe bekommt und diese auch so empfindet. Dafür habe ich die Metapher `in der Hölle schmoren` genutzt, die jeder kennt." Zudem habe er auf seinen Facebook-Beitrag, der nach wie vor auf der Seite stehe, "große positive Resonanz bekommen". Pistorius verwies darauf, dass Wendt an der Spitze der DPolG stehe, die als Gewerkschaft die Interessen von fast hunderttausend rechtschaffenen Polizisten vertrete. "In dieser Position darf er sich nach meinem Verständnis solche Aussagen nicht leisten", sagte Pistorius. "Erst recht nicht in Zeiten einer durch die Wut des rechten und rechtspopulistischen Spektrums aufgeladenen Sprache." Pistorius forderte alle Vertreter des demokratischen Spektrums dazu auf, auch emotionale Themen wie etwa diesen Fall mit angemessenen Worten zu bewerten, so furchtbar die Vorwürfe auch seien. In dem bereits am 7. Juni geposteten Facebook-Beitrag schrieb Wendt über den Mordfall. Insbesondere der Schluss seines Beitrags, in dem er sich mit den Tätern befasst, rief Kritik hervor. Dieser lautete: "Und meine Gedanken sind auch bei den Tätern. Will ich sie wirklich vor einem unserer Gerichte stehen sehen? Mit höhnischem Grinsen für das Opfer und Verachtung für unser Land im Gesicht? Will ich wirklich erleben, wie Gutachter und Anwälte relativieren, verharmlosen und zu erklären versuchen, was nicht erklärbar ist? In der Hölle sollen sie schmoren. Das will ich."

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Kommentare

Pistorius ist auch so ein Bereicherer wie unsere Murksel.

Wenn ich Flüchtling wäre und merke, hier kannst machen was du willst, es passiert einfach NICHTS!

Aber genau das ist der Punkt.
Wenn die wüßten, es geht HIER einfach NICHT. Das wäre eine ganz andere Situation.

Und es soll mir keiner kommen, wenn ich das geahnt hätte!!!

Ghettogangz – Die Hölle vor Paris ist ein französischer Film aus dem Jahr 2004. „Banlieue“ ist der französische Ausdruck für „Vorort“, ursprünglich bezeichnete er eine Bannmeile. Wikipedia
Erscheinungsdatum: 10. November 2004 (Frankreich) Regisseur: Pierre Morel Deutscher Titel: Ghettogangz – Die Hölle vor Paris; auch: Banlieue 13 – Anschlag auf Paris

In dem Film geht es genau um das Thema, wie "liebenswert" die ganzen "Flüchtlinge" sind.

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