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Im Interview mit The Guardian Erik Finman: Teenie-Bitcoin-Millionär so visionär wie Elon Musk?

14.06.2018, 17:28  |  1559   |   |   

Erik Finman ist einer der weltweit jüngsten Bitcoin-Millionäre und scheut sich nicht seinen Reichtum in den sozialen Medien zur Schau zu stellen. Erst kürzlich sprach er mit "The Guardian" und erklärte, dass es ihm um mehr als nur Provokation gehe.

In den sozialen Medien stellt Erik Finman seinen Reichtum gerne auf provokante Art und Weise zu Schau, so "The Guardian". Seine Bilder erinnern dabei an die Selbstinszenierung vieler Gangsta-Rapper. So findet man auf Instagram eine Vielzahl von Bildern, die ihn in Privatjets oder auf mit Geld bedeckten Betten zeigen:

 

Cash so worthless compared to Bitcoin I'm sleeping on it...

Ein Beitrag geteilt von ERIK FINMAN (@erikfinman) am Dez 21, 2017 um 9:33 PST


Trotz all des Gehabes gehe es ihm um mehr als nur Provokation. Gegenüber einer Journalistin von "The Guardian" sagte er: „Ich denke, ein Provokateur zu sein, ist eine lustige Art, Leute dazu zu bringen, sich für meine Ideen zu interessieren. Du siehst die Reaktion darauf, Leute flippen aus. Aber das hilft, die Aufmerksamkeit auf die tatsächlichen, weltverändernden Projekte zu lenken, die ich machen möchte.“ So arbeitet Finman momentan zusammen mit der NASA an einem Weltraumprojekt, doch dazu später mehr.

Mit zwölf Jahren kaufe Finman mit 1.000 US-Dollar, die ihm seine Großmutter schenke, seine ersten Bitcoins. Damals kostete ein Bitcoin noch rund 10 US-Dollar. Wenige Jahre später war eine Einheit der Digitalwährung bereits 1.100 US-Dollar wert. Mit 15 Jahren verkaufte er schließlich Bitcoins im Wert von 100.000 US-Dollar und nutzte das Geld, um ein Online-Bildungsunternehmen namens Botangle zu gründen. 2015 verkaufte er das Unternehmen für 200 Bitcoins.

Finman besitzt momentan 401 Bitcoin, die aktuell einen Marktwert von 2,6 Millionen US-Dollar haben, sowie verschiedene andere Kryptowährungen. Er glaubt weiterhin an die Zukunft von Bitcoin: "Bitcoin wird entweder nichts oder alles sein, und ich denke, er wird wahrscheinlich alles sein. Zumindest wird es Krypto sein ", sagte er gegenüber "The Guardian".

Derzeit arbeitet Finman an einem Projekt mit der NASA, bei dem ein Satellit mit einer digitalen Zeitkapsel in den Weltraum geschossen wird. Die Kapsel enthält Pop-Musik, Videos sowie andere repräsentative Geräusche des Lebens auf der Erde und eine CD von Taylor Swift. Als ihn die Journalistin fragte, „warum Taylor Swift?“, antwortete er, „wir haben sie einfach aus heiterem Himmel erreicht, und sie war dabei.“ Das Projekt soll dem 40. Jahrestag der interstellaren Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 gedenken, welche die „Voyager Golden Records“, eine Zusammenstellung von Musik und Bildern von der Erde für mögliche Außerirdische, enthielt.

Finman treibt natürlich mehrere Projekte voran. Erst kürzlich hat er einen Roboteranzug für einen zehnjährigen Jungen mit Hypermobilitätssyndrom, einer körperlichen Behinderung, entworfen. Finman scheint also ein ähnlicher Visionär wie Tesla-CEO Musk zu sein:

 

 


Quellen:
The Guardian: "Meet Erik Finman, the teenage bitcoin millionaire"


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