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Angela Merkel Tsipras lobt Merkel für Flüchtlingspolitik

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.06.2018, 16:02  |  4137   |   |   
Athen (dts Nachrichtenagentur) - Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras nimmt Angela Merkel (CDU) wegen ihrer in Deutschland umstrittenen Flüchtlingspolitik gegen Kritiker in Schutz. "Für mich ist diese Politik einer der positivsten Aspekte von Frau Merkel", sagte Tsipras der "Welt am Sonntag". "Sie hat versucht, in dieser Flüchtlingskrise europäisch zu handeln. Das war nicht leicht."

Wichtige Entscheidungen zugunsten des eigenen Volkes gingen "oft mit einem sehr hohen politischen Preis" einher, sagte Tsipras auf den Einwand, dass viele Menschen in Deutschland mit der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin nicht einverstanden seien. "Angela Merkel war bereit, in dieser Krise ihr politisches Kapital zu wagen." Tsipras verwies darauf, dass pro Tag noch immer zwischen 50 und 100 neue Flüchtlinge ankommen. "Wenn man bedenkt, dass es den Flüchtlingsdeal mit der Türkei gibt, sind das immer noch ganz schön viele." Für sein Land sei es nicht leicht, damit klarzukommen. Auf dem Festland lebten mittlerweile rund 50.000 Flüchtlinge. Dennoch zollte er der Türkei "Respekt". Mehrere Millionen Flüchtlinge lebten dort. "Aber natürlich denken wir, dass es zu viele sind, die noch immer zu uns kommen", sagt Tsipras. "Die Türkei wiederum glaubt, die Zahlen bewegen sich im Bereich des für uns Machbaren. Mehr können wir nicht durchsetzen." Er und seine Regierung arbeiten daran, die Lage weiter zu stabilisieren. "Diese Flüchtlingskrise ist leider keine vorübergehende Erscheinung." Diese Situation werde Europa noch die nächsten Jahre beschäftigen, solange es zum Beispiel im Nahen Osten durch Krieg und andere Ereignisse Probleme gebe. "Wir müssen die Ursachen angehen, nicht nur die Konsequenzen, sonst bekommen wir das Ganze niemals in den Griff."

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Kommentare

Ohne Worte
Kommunisten unter sich einfach nur ekelhaft. Ich hoffe das diese rote Brut eines Tages zur Verantwortung gezogen wird. Für Hochverrat (am Volk) gibt es bekanntlich nur eine Strafe.
Klar, daß jeder, der solche "Goldstücke" so schnell wie möglich los werden möchte, Merkels "Flüchtlings"politik in höchsten Tönen lobt.
Circa 100 Flüchtlinge pro Tag nach Germoney bedeutet auf das Jahr gerechnet um die 30.000. Es scheint, als hätte Erdolf kein Interesse mehr am Flüchtlingsdeal ...
Mit Putin vertragen wir uns nicht, mit Trump auch nicht.
Die Beziehungen zur Polen, Israel, Türkei, Tschechien, Slowakei und GB sind schlecht.

Doch ganz allein sind wir nicht, immerhin ist Tsipras unser Freund.
Das alles klingt ja,als wolle Tsipras ihr schon den bitteren Abschied etwas versüssen,bedauerlicher Weise,war ihr Engagement eben nicht auf ihr politisches kapital begrenzt,da ist ja auch bei einigen anderen Deutschen irgendwas verschwunden,was ihr bisher nicht wie versprochen gelang,wieder her zu zaubern.
Wir bezahlen in Deutschland für eine ganze Menge und erlauben der herrschaftlichen Kaste so einige Privilegien,Merkel versuchte,vieles zu komplizieren,um einiges verdeckt in fremde Länder zu schleppen.
Wenn man Probleme an der Wurzel angehen möchte,dann vergisst man schnell,dass auch in den "Problemländern" eine Menge Leute bequem davon leben,sich von ihrem Volk,eben für genau diese Leistung bezahlen zu lassen,hätte also eine solche Politik auch nur den Hauch einer Chance,dann frage ich mich,warum es um Deutschland herum,nach nunmehr 50 Jahren dieser Bemühungen nicht zur Blüte gekommen ist!

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