Google und der Weg zum nächsten „Billion User Baby“

Gastautor: Frank Fischer
18.06.2018, 07:13  |  5974   |   |   

Manchmal muss man sich als Investor von den täglichen Problemen an der Börse frei machen und sich einfach einen Blick in die Zukunft „gönnen“. Fernab vom täglichen twittern eines Donald Trump, des sich ausweitenden Handelskriegs, weg vom Geschehen rund um die Notenbanken. Die Zukunft liegt immer noch bei den Unternehmen selbst, ihren Plänen, Innovationen und strategischen Entscheidungen.

Ein großer Teil unserer Zukunft wird von den großen Tech-Unternehmen gestaltet. Ob Amazon, Apple, Google, Netflix oder Facebook – all diese FAANG-Größen zeichnen sich vor allem durch eines aus: Ihrer Suche nach dem nächsten „Billion User Baby“! Soll heißen, nach der nächsten Innovation, die von mindestes einer Milliarde Menschen genutzt wird. Wir hatten das Glück, im Rahmen des „Frankfurter Diskurs“ (http://frankfurter-diskurs.de), den wir als Shareholder Value Management AG zusammen mit DJE und der Oddo BHF-Bank bereits zum vierten Mal veranstaltet haben, einen Blick in den Maschinenraum von Google geboten zu bekommen. Zu Gast war der Chief Innovation Evangelist von Google, Dr. Frederik G. Pferdt.

Chief Evangelist – ein Prediger für die Innovationen der Zukunft 

Der ungewöhnliche Titel eines Evangelisten, also eines Predigers, trifft die Aufgabe von Pferdt ganz gut. Denn er ist mit seinem über 400 Mann-und-Frau-Team dafür zuständig, dass die mittlerweile über 80.000 Mitarbeitern im Konzern eine Atmosphäre vorfinden, in der sie frei, kreativ und innovativ arbeiten können.

Der im oberschwäbischen Ravensburg geborene Pferd ist promovierter Wirtschaftspädagoge, lebt seit 2011 mit seiner Familie in den USA und entwickelt bei Google Konzepte und Leitlinien, die kreatives Arbeiten ermöglichen. Diese werden dann vom Top-Management bis hin zum Arbeiter in der Kantine umgesetzt. Kein leichtes Unterfangen. Doch Pferdt sagt, ohne diese Freiheit zu denken und zu arbeiten gebe es Stillstand, ein Zustand, den sich ein Unternehmen wie Google nicht leisten kann und will. Deshalb müsse auch das „Undenkbare möglich sein zu denken, sonst werden wir nie das Machbare erreichen“.

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