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Anlegerverlag Evotec: Good news … müssen die Bären jetzt aufgeben?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
18.06.2018, 09:58  |  971   |   |   

Avisiert wurde es schon im Frühjahr, aber jetzt wurde die Sache dingfest gemacht, von der (aber zu erwarteten) Zustimmung der französischen Behörden abgesehen: Evotec (ISIN: DE0005664809) übernimmt den Antiinfektiva-Entwicklungsbereich der französischen Sanofi, mit ihr etwa 100 Mitarbeiter und erhält eine Einmalzahlung von 60 Millionen, hinzu kommen nicht genauer spezifizierte zusätzliche finanzielle Unterstützungen. Nach der Celgene-Kooperation, die im Mai für eine Rallye sorgte, die nächste immens bedeutsame Schritt zu einer Verbreiterung der Operationen bei Evotec. Der schon längere Zeit erkennbare Weg einer klugen, zielgerichteten und zugleich zügigen Expansion wird damit fortgesetzt.

Trotzdem kam die Aktie bislang nicht aus dem Würgegriff der Bären heraus. Seit der den Kurs fast halbierenden Korrektur im Herbst 2017 findet die Aktie nicht mehr in einen Aufwärtstrend zurück. Kräftige Rallyes tauchen immer wieder auf, aber ein echter Trend nach oben wird regelmäßig an neuralgischen Chartmarken abgefangen – so zuletzt an der 200-Tage-Linie. Ende Mai ebenso wie Anfang Juni kam Evotec an dieser Hürde nicht vorbei. Gelingt es diesmal, mit dem Rückenwind dieser zweiten großen Kooperation alleine in diesen ersten sechs Monaten des Jahres?

 

 

Der Versuch läuft, Sie sehen es im Chart. Evotec liegt derzeit mit einem Zugewinn von gut fünf Prozent an der Spitze des TecDAX, der zum Wochenstart insgesamt nachgibt. Die derzeitige schwächere Verfassung des Index bzw. des deutschen Gesamtmarkts kann Evotec heute indes bremsen. Es wäre durchaus denkbar, dass die damit jetzt nach dem schwachen Freitag erneut erreichte 200-Tage-Linie längst überboten wäre, würde auch die Stimmung am Aktienmarkt insgesamt besser sein. Aber ob Evotec diesen gleitenden Durchschnitt bezwingt oder nicht, es wäre ohnehin nur Schritt 1 von zweien, um eine charttechnisch belastbare Wende hinzulegen:

Der Kurs muss über das bisherige Jahres-Verlaufshoch von 16,92 Euro, erreicht im Januar, hinaus, erst dann wäre diese die Aktie seither gefangen haltende Handelsspanne nach oben verlassen und ein mittelfristig relevantes, bullishes Signal generiert. Bis dahin könnten die Bären erneut zuschlagen. Mittelfristig sind die Rahmenbedingungen zwar zu positiv, um die Aktie dauerhaft von einer Aufwärtswende abzuhalten, aber wer nicht gezielt risikofreudig agiert, würde warten, bis sie auch tatsächlich vollzogen wurde.

 

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