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Große Panne Visa konnte 5,2 Millionen Transaktionen nicht ausführen

20.06.2018, 11:25  |  2298   |   |   

Das Nachrichtenportal "The Guardian" berichtete, dass Visa zugegeben hat, dass 5,2 Millionen Transaktionen während des IT-Zusammenbruchs im Juni dieses Jahres fehlgeschlagen sind.

Hintergrund war ein Problem im Backup-Rechenzentrum, dass alle Transaktionen in ganz Europa abwickelt. Der außerordentliche Serviceausfall am Nachmittag des 1. Juni führte zu Warteschlangen an den Tankstellen und Supermarktkassen, da die Kunden nicht bezahlen konnten. In Großbritannien konnten 2,4 Mio. Transaktionen nicht ordnungsgemäß abgewickelt werden, während es weitere 2,8 Mio. im übrigen Europa waren.

Charlotte Hogg von Visa Europe sagte, dass der Ausfall am Freitag um 14:35 Uhr begann und erst um 12:45 Uhr des folgenden Tages vollständig behoben war. Der Kern des Problems war ein Hardware-Switch, nicht ein Cyber-Angriff oder ein katastrophaler Software-Ausfall, so Visa.

Wie andere große multinationale Unternehmen unterhält Visa riesige Rechenzentren, die im Falle eines Systemfehlers zum Einsatz kommen. Aber in diesem Fall ist die Ausfallsicherung fehlgeschlagen. "Wir betreiben zwei Rechenzentren in Großbritannien, so dass beide unabhängig voneinander 100 Prozent der Transaktionen für Visa in Europa abwickeln können.", so Hogg. 

Visa hat die Berater von Ernst & Young beauftragt, eine unabhängige Überprüfung des Ausfalls vorzunehmen und versprach den Händlern und Kunden, die Verluste erlitten haben, eine Entschädigung.

Quelle:

The Guardian



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