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3 Top-Aktien, die Geldmaschinen sind

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
20.06.2018, 13:00  |  796   |   |   

Ein hohes Umsatzwachstum zieht tendenziell die Aufmerksamkeit vieler Investoren auf sich. Aber ein schnell wachsender Umsatz ist nicht so wertvoll wie ein verlässlicher Cashflow, den ein Unternehmen zur Verbesserung der Betriebsabläufe oder zum Schutz des Unternehmens in Zeiten des Abschwungs einsetzen kann.

Lass uns daher einen Blick auf einige Aktien werfen, die im Moment ein beeindruckendes Umsatzwachstum mit einem hohen Cashflow verbinden.

Bargeld importieren

Für Constellation Brands (WKN:871918) ist der Vorstoß in das Importgeschäft im Jahr 2012 gut gelungen. Der Getränke-Riese hat seinen Umsatz seit dem Erwerb der US-Rechte an den Bier-Franchisen Corona und Modelo etwa verdreifacht – während die Rendite um fast 10 volle Prozentpunkte auf 30 % des Umsatzes gestiegen ist.

Noch beeindruckender sind die Cashflowzahlen. Der operative Cashflow verbesserte sich im vergangenen Jahr um 13 % auf 1,9 Mrd. US-Dollar nach einem Anstieg von 21 % im Vorjahr.

Mit Hilfe der starken Nachfrage im gesamten Premium-Getränkeportfolio prognostizieren die Führungskräfte für das Geschäftsjahr 2019 einen Cashflow in Höhe von 2,5 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen wird aggressiv in das Geschäft investieren, weiterhin Marken in sein Portfolio aufnehmen und wahrscheinlich noch über liquide Mittel verfügen, um die direkte Rendite für die Aktionäre durch Aktienrückkäufe und eine Dividendenzahlung zu steigern, die kürzlich um 42 % erhöht worden ist.

Schnellere Gewinne

McDonalds (WKN:856958) betreibt weniger als 10 % seiner massiven globalen Restaurantbasis und erlaubt Franchisenehmern, diese Geschäfte zu führen, während der Fast-Food-Riese Miete, Gebühren und Lizenzgebühren einnimmt. „Diese Struktur ermöglicht es McDonald’s, einen bedeutenden Cashflow zu generieren“, erklärt die Geschäftsleitung in ihrem Geschäftsbericht. Letztes Jahr belief sich dieser auf 5,6 Mrd. US-Dollar, das sind satte 25 % des Jahresumsatzes.

Diese starken Finanzen geben Mickey D die Flexibilität, die notwendigen Investitionen zu tätigen, um seine Führungsposition in der knallharten Fast-Food-Industrie zu sichern. Nachdem das Unternehmen im Jahr 2017 wieder zum Wachstum zurückgekehrt ist, plant es, seine Kapitalinvestitionen in diesem Jahr um über 20 % auf 2,5 Mrd. US-Dollar zu steigern. Das Geld fließt in die Modernisierung von Tausenden von Geschäften und die bessere Ausstattung dieser Restaurants, um im digitalen Vertriebskanal zu konkurrieren. Die meisten Konkurrenten könnten nicht einmal diese Höhe der Ausgaben erreichen, aber für McDonald’s ist es ein Aufwand, der leicht erschwinglich ist.

Gaming-Franchises steigern

Videospiel-Titel sind in letzter Zeit viel wertvoller geworden. Die digitale Bereitstellung hat neue Einnahmequellen wie Mikrotransaktionen erschlossen und gleichzeitig die Nutzungsdauer vieler Spiele auf ein ganzes Jahr oder länger verlängert. Activision Blizzard (WKN:A0Q4K4) hat diese Trends vorangetrieben und gleichzeitig davon profitiert.

Der jährliche operative Cashflow des Videospielherstellers lag im vergangenen Jahr bei 2,2 Mrd. US-Dollar, gegenüber 1,3 Mrd. US-Dollar vor zwei Jahren. Auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2018 stieg dieser Wert um 30 %, da er dank seines größeren Hit-Portfolios ein Rekord-Engagement bei den Spielern aufwies.

Neben dem anhaltenden Trend zu digital ausgelieferten Spielen hat Activision noch einige weitere wichtige Wachstumsmöglichkeiten, darunter E-Sport, Konsumgüter und Werbevermarktung. Diese Initiativen werden wahrscheinlich dazu beitragen, das Unternehmen an der Spitze seiner Branche zu halten und gleichzeitig eine gesunde Rendite für die Investoren zu erzielen.

Die Führungskräfte von Activision bezeichnen ihren operativen Cashflow als eine der „fundamentalen“ finanziellen Stärken des Unternehmens. Da auch die Geldmittel bei McDonald’s und Constellation Brands dem Management die Flexibilität gewähren, in Expansionszeiten wie diesen aggressiv zu sein. Dabei müssen sie die Investoren nicht Risiken wie übermäßiger Verschuldung aussetzen, die ein Unternehmen in unvermeidlichen branchenbezogenen Abschwungphasen bedrohen könnten.

Die nächste Milliarden Dollar Revolution ist hier

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