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Anlegerverlag K+S: Das Ringen um die letzte Haltelinie

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
20.06.2018, 13:30  |  305   |   |   

Würde es gelingen, die 200-Tage-Linie beim Salz- und Düngemittelproduzenten K+S (ISIN: DE000KSAG888) zu verteidigen, könnte der Kelch eines markanteren Abwärtsimpulses noch einmal an der Aktie vorübergehen. Am Dienstag lag die K+S zeitweise schon deutlich unter dieser aktuell bei 22,06 Euro verlaufenden Linie, zum Handelsende rette man sich doch knapp darüber. Heute wird zugegriffen, Abstand zu dieser Linie muss her, idealerweise wird sogar die gebrochene November-Aufwärtstrendlinie sowie die jetzt zum Widerstand mutierte Zone 22,68/23,03 Euro nebst der an ihrem oberen Ende verlaufenden 20-Tage-Linie zurückerobert. Die Frage ist nur, ob es so ideal für die Bullen laufen wird.

Die Bilanz zum ersten Quartal war „okay“, aber sie war nicht gut genug, um als wirklich tragfähiges Argument für einen Ausbruch über die Hochs des Jahres 2017 dienen zu können. Der Versuch wurde dennoch unternommen, scheiterte und drückt seither auf die Stimmung. Jetzt, kurz vor dem Ende des zweiten Quartals, kam neben dem allgemeinen Druck auf den deutschen Aktienmarkt die Meldung, dass man im Kali-Werk in Kanada Probleme bei der Produktion habe. Die Jahresprognose habe indes Bestand, hieß es. Nur ist die vage. Umsatz und Gewinn deutlich über Vorjahr, das kann alles und nichts sein. Erst mit dem Ergebnis zum zweiten Quartal dürfte man ein wenig besser eingrenzen können, was unter „deutlich“ zu verstehen ist. Aber bis dahin dauert es noch, im Terminkalender steht die Veröffentlichung der Zahlen erst für den 14. August.

Dementsprechend werden sich die kurzfristigen Aktivitäten vor allem auf die Charttechnik stützen. Was hieße: Schafft K+S mit Schlusskursen klar über 23 Euro den Rebreak über die zuletzt gebrochenen Supportmarken, wäre durchaus ein erneuter Anlauf an die Widerstandszone 24,68/24,95 Euro denkbar. Schließt der Kurs indes doch noch unter der 200-Tage-Linie, dürfte es das für die Bullen erst einmal gewesen sein; ein Test der schon seit fast zwei Jahren immer mal wieder als Wendemarke fungierenden Zone 20,30/20,,60 Euro wäre dann die wahrscheinlichste Variante.

 

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