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Marktkommentar: Alexander Posthoff (BANTLEON): Charttechnik spricht für Investitionen in Silber und Gold
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Marktkommentar Alexander Posthoff (BANTLEON): Charttechnik spricht für Investitionen in Silber und Gold

Nachrichtenquelle: Asset Standard
21.06.2018, 12:25  |  1561   |   |   

Die Charttechnik spricht für Gold und Silber aber auch von fundamentaler Seite gibt es Rückenwind.

Der Silberpreis ist weit von seinem historischen Allzeithoch von fast 50 UDS-Dollar entfernt, das im April 2011 erreicht wurde. »Jetzt ist das weiße Edelmetall aber endlich auf dem Weg, den Abwärtstrend nach oben zu durchbrechen«, meint Alexander Posthoff, Senior Portfolio Manager des Asset Managers BANTLEON. Auch der Goldpreis ist auf dem Weg nach oben.

18. Juni 2018

Nach einer langen, 18 Monate andauernden Seitwärtsphase bahnt sich beim Silberpreis endlich ein Kursanstieg an. Das weiße Edelmetall hatte im April 2011 mit fast 50 US-Dollar sein historisches Allzeithoch erreicht. Danach bewegte sich der Silberpreis kontinuierlich abwärts und erreichte Anfang 2016 ein vorläufiges Tief bei 13,69 US-Dollar je Feinunze.

 

Interessant ist das Chartbild, das sich seitdem ergeben hat: Hier hat sich ein langgestrecktes Dreieck herausgebildet, nach unten begrenzt bei etwa 15,50 US-Dollar und nach oben durch sinkende Hochpunkte. Somit ergibt sich nach den Preisanstiegen in den vergangenen beiden Wochen ein sehr konstruktives Bild, weil der Silberpreis auf dem Weg ist, den Abwärtstrend nach oben zu durchbrechen. Als nächstes Ziel ergibt sich der Bereich oberhalb von 18 US-Dollar und darüber rücken sogar 21 US-Dollar ins Blickfeld.

 

Zum Ende der vergangenen, sehr freundlichen Handelswoche kam es infolge des Handelsstreits zwischen China und den USA sowie der Auswirkungen auf die Konjunktur zu Gewinnmitnahmen, die den Silberpreis innerhalb weniger Stunden um mehr als 4% auf 16,45 US-Dollar nach unten drückten. Risikofreudige Anleger können den Rückschlag vom vergangenen Freitag zum Aufbau von Positionen nutzen, während vorsichtigere Investoren zunächst den erfolgreichen Ausbruch nach oben aus der Dreiecksformation abwarten.

 

Der Preis des großen Bruders von Silber, wie Gold auch genannt wird, befindet sich ebenso im Aufwärtstrend. Der Hochpunkt vom Juli 2016 bei 1.375 US-Dollar je Unze bildet die nächste ernsthafte Widerstandslinie. Darüber hätte der Goldpreis zumindest charttechnisch Platz bis etwa 1.435 US-Dollar.

 

Von fundamentaler Seite sollten weiterhin niedrige Zinsen in Verbindung mit anziehender Inflation und steigender Risikoaversion an den internationalen Finanzmärkten ebenfalls Rückenwind für das weiße und das gelbe Edelmetall liefern. Weil wir hier optimistisch sind, haben wir in unserem Multi-Asset-Fonds Bantleon Family & Friends den Goldanteil von 8% auf 10% ausgebaut und zusätzlich 2% des Fondsvermögens in Silber investiert. Für uns bleiben Edelmetalle als Krisenversicherung ein wichtiger Baustein in der Portfoliokonstruktion.

Grafik: Der Silberpreis ist auf dem Sprung



Grafik: Auch der Goldpreis ist im Aufwärtstrend





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