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Call auf Netflix Ein Revolutionär?

22.06.2018, 11:00  |  599   |   |   

Den Blockbuster heute um 20.15 Uhr auf Kanal eins schauen? Oder wann und wie oft man möchte bei Netflix? Das 1997 von Reed Hastings und Marc Randolph in Los Gatos, Kalifornien, gegründete Unternehmen war zunächst eine Online-Videothek und versandte Filme auf DVD und Blu-ray an seine Kunden. Diese Idee kam Hastings, als er sich über die hohe Strafe für eine verspätete Rückgabe einer Apollo-13-DVD in einer Videothek geärgert hatte. 2007 stieg Netflix dann ins Video-on-Demand-Geschäft ein und ermöglichte den Abonnenten einen Zugang zu Filmen und Serien per Streaming. Im März 2018 zählte Netflix weltweit 125 Millionen Abonnenten in 190 Ländern.

Übernahme, wie auch immer

Für den Erfolg von Netflix kommt es neben den Eigenproduktionen darauf an, bestehende Kooperationen mit Studios und Sendern aufrecht zu halten sowie neue Partner zu gewinnen. Ebenso gilt Netflix als ein interessanter Übernahmekandidat. Immer wieder wird über ein Interesse von Apple, Google oder Disney spekuliert. Eine andere Vision brachte die New York Times Anfang Januar zu Papier: Dass Netflix mit seinem Geschäftsmodel die TV-Industrie revolutionieren oder gar übernehmen könnte, wie es einst Amazon mit dem Einzelhandel getan hat. Anleger scheinen dieser Idee gerne zu folgen, kennt die Aktie in diesem Jahr doch nur eine einzige Richtung: aufwärts.

Netflix (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 423,21
Unterstützungen: 406,37 // 383,25 // 356,25

Mit einem Call-Optionsschein (WKN CQ5J3M) können risikofreudige Anleger, die von einer weiterhin steigenden Netflix-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 400 US-Dollar und einer Fälligkeit in diesem Jahr am 20.12.2018 kann eine Rendite von 100 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende auf 525 US-Dollar steigt. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, könnte mit dieser spekulativen Idee eine höhere Rendite erzielt werden.

Zu beachten ist: Falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis von 400 US-Dollar notiert, verfällt der Optionsschein wertlos. Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag unter gleichen Bedingungen bei rund 461 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus dieser spekulativen Idee kann dagegen erwogen werden, sollte die Aktie nicht mehr steigen und unter 360 US-Dollar fallen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CQ5J3M Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 5,34 – 5,38 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 400,00 US-Dollar Basiswert: Netflix
akt. Kurs Basiswert: 415,44 US-Dollar
Laufzeit: 20.12.2018 Kursziel: 10,77 Euro
Omega: 4,16 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Optionsschein-Report-Update: Caterpillar

Unsere vor drei Wochen vorgestellte Optionsschein-Idee, mit der WKN DS06FF auf eine fallende Caterpillar-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der klassische Put-Optionsschein mit einem Basispreis von 160 US-Dollar und einer Fälligkeit am 19.12.2018 notiert zur Stunde zum Geldkurs von 2,04 Euro und liegt mit 47 Prozent im Plus. Die Aktie entfernte sich mit einem fallenden Dow Jones vom Widerstand um 160 US-Dollar und befindet sich bereits in der Nähe der Jahrestiefs um 138 US-Dollar. Wer seinen Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern weiterhin in dieser spekulativen Position in der Erwartung einer fallenden Aktie investiert bleiben möchte, beachtet, dass dieser Optionsschein wertlos verfällt, wenn die Aktie am Bewertungstag über dem Basispreis von 160 US-Dollar notiert. Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt.

Caterpillar (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 142,85 // 151,50 // 161,10
Unterstützungen: 138,05 // 133,81 // 129,40

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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