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Anlegerverlag Deutsche Bank: Trading-Chance in Sicht?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
26.06.2018, 11:07  |  919   |   |   

Wenigstens einen Vorteil hat das Drama um den Trump’schen Handelskrieg für die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008): Ihre Aktie steht momentan nicht mehr so im Rampenlicht der Trader. Kurzfristig betrachtet hat die Commerzbank-Aktie sogar mehr an Boden verloren. Allerdings reagiert das Papier auch nicht auf der Oberseite. Dass die Deutsche Bank den jüngsten US-Stresstest bestanden hat und daher die Befürchtung, die Bank könnte in ernsten Schwierigkeiten sein, weil die US-Notenbank nebst US-Einlagesicherung sie als „Problembank“ eingestuft haben, erst einmal vom Tisch ist, hätte in einem positiveren Gesamtmarkt vielleicht eine Rallye ausgelöst. In einem Markt wie diesem nicht. Aber:

Eine Trading-Chance wäre hier jederzeit drin. Immerhin bewegt sich die Aktie aufgrund ihres nominal so niedrigen Niveaus prozentual gesehen durchaus kräftig … und ein Ausbruch aus der momentanen Handelsspanne zwischen 9,07 und 9,85 Euro könnte für risikofreudige, agile Trader allemal interessant sein. Noch läge die höhere Wahrscheinlichkeit bei einem Ausbruch nach unten, in Richtung des rechnerischen Rekordtiefs von 8,84 Euro, das sich ergibt, wenn man das im Spätsommer 2016 markierte, tatsächlich gehandelte Tief von 9,89 Euro um die Kapitalerhöhung vom März 2017 adjustiert. Das sieht man daran, dass der Kurs in den letzten Tagen immer wieder genau an der 20-Tage-Linie abgewiesen wird … eine typische Linie, an der Bären Short gehen und sie damit verteidigen.

Aber grundsätzlich wäre auch ein Ausbruch über 9,85 Euro denkbar, ratsam wäre, in beide Richtungen offen zu sein. Zumal zwar ein Ausbruch nach unten zwar dann äußerst gewinnbringend wäre, sollte unter 9,07 schnell auch dieses rechnerische Tief bei 8,84 fallen. Aber das muss nicht so kommen, da müsste man, sollten dort massive Käufe auftauchen, schnell reagieren und wieder eindecken. Im Fall eines Breaks über 9,85 Euro aber wäre aus charttechnischer Sicht Luft bis zum Kreuzwiderstand aus Februar-Abwärtstrendlinie und April-Tief bei 10,82 Euro … prozentual gesehen ein durchaus lukratives Potenzial. Das sollte lohnen, im Auge behalten zu werden.

 

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