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K+S Chance von 131 Prozent

27.06.2018, 08:25  |  468   |   |   

Erst streikte die Bahn in Kanada – Pech. Dann ruhte die Produktion im kanadischen Werk Bethune aus Sicherheitsgründen – ein Schornstein musste repariert werden. Kurzum: Es lief nicht alles nach Plan im kanadischen Kaliwerk in den letzten Tagen. K+S rechnet laut Medienberichten aufgrund dessen mit einer Belastung des Ergebnisses im zweiten Quartal. Doch: Andererseits hält K+S laut Medien weiterhin an der Jahresprognose fest. Heißt: Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet man unverändert einen spürbaren Anstieg beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll zudem deutlich über den Werten des Vorjahres liegen.

Aktie notiert unter Buchwert

Die Aktie der im MDAX notierten K+S wird aktuell mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 12,0 gehandelt. Somit scheint das Papier noch moderat bewertet und keineswegs zu teuer. Zudem notiert die Aktie sogar leicht unter Buchwert, welcher sich auf 21,74 Euro je Anteilsschein beläuft. Dies unterstreicht die These, dass die Aktie von K+S auf dem aktuellen Kursniveau günstig bewertet ist. Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktie von K+S nach einem Abnahmevertrag mit dem australischen Minenbetreiber Kalium Lakes auf „Buy“ mit einem Kursziel von 28 Euro ein. Kalium Lakes plane eine Verdoppelung der Kapazität und dies bedeute für K+S weiteres Wachstumspotenzial zu niedrigen Kosten.

Aktie im überverkauften Terrain

Zum Chart. Die Aktie von K+S bewegt sich aktuell in einem seit 2016 bestehenden Aufwärtstrend, welcher bei etwa 20,50 Euro verläuft. Das aktuelle Jahrestief wurde bei 20,32 Euro markiert. Zudem befindet sich die Aktie nach dem doch recht heftigen Kursrückschlag der vergangenen Tage im überverkauften Terrain. Mit einem Mini Future Long (WKN SE7HYY) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden K+S-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 3,8 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 21 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unter dem aktuellen Jahrestief im Basiswert bei 20,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,48 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 28 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 9,9 zu 1.

K+S (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 20,51 Euro

Mini Future Long auf K+S (Stand: 27.06.2018, 07.50 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE7HYY Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,55/0,56 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 15,28 Euro Basiswert: K+S
KO-Schwelle: 16,34 Euro akt. Kurs Basiswert: 20,78 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 1,27 Euro
Hebel: 3,8 Kurschance: + 131 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Spotlight-Update: SAP

43 Prozent im Plus

Die Analysten der Credit Suisse haben die Einstufung für die Aktie von SAP auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Die Initiative Intelligent Enterprise von SAP, die Unternehmen eine bessere Nutzung des Werts von Daten ermögliche, sei ein Beispiel für Innovationen bei dem Software-Konzern, so die Analysten in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Dadurch dürfte der DAX-Konzern seine führende Stellung behaupten. Mitte April haben wir einen Mini Future Long auf SAP (WKN UT4TDU) im „Spotlight“ vorgestellt. Bisher konnte dieser um 43 Prozent klettern.

SAP (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 92,72 Euro (200-Tage-Linie)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Diskussion: K+S - der Vereinigungsthread
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