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Anlegerverlag ISRA Vision: the sky is the limit … oder?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
27.06.2018, 15:30  |  735   |   |   

Die erst im März in den TecDAX aufgestiegene Aktie von ISRA Vision (ISIN: DE0005488100) führte zuvor ein eher beschauliches Börsendasein. Im Dezember schoss sie dann senkrecht höher, doch dieser Ausflug nach oben wurde bis Anfang April komplett wieder abverkauft. Der zweite Anlauf aber, der sitzt, wie Sie anhand dieses Charts sehen, der die Aktie über ein Jahr im Vergleich zum TecDAX (schwarze, dicke Linie) zeigt. Während letzterer seit Monatsmitte kräftig unter Druck steht, zieht ISRA Vision wie eine Rakete davon. The sky ist he limit … zumindest wirkt es so.

Aber natürlich ist nichts an der Börse eine Einbahnstraße. Gut, dass die Aktie so begehrt ist, hat schon seine Gründe. „Machine Vision“, die optische Überwachung und Steuerung hochpräziser Produktionsabläufe, das ist die Domäne des Unternehmens und unstrittig eine Domäne mit großen Perspektiven. Aber natürlich kann ein Kurs der Entwicklung von Umsatz und Gewinn auch davonlaufen. Das Plus der Aktie über die vergangenen zwölf Monate liegt um die 80 Prozent. Der Anstieg des Gewinn pro Aktie wird im Moment, noch in Unkenntnis der Ergebnisse des 2. Kalenderquartals, die wohl erst Ende August kommen, von den Analysten im Schnitt bei etwa 10-15 Prozent für das am 30.9. endende Geschäftsjahr 2017/18 gesehen. Dass derzeit nichts dagegen spricht, dass Umsatz und Gewinn konstant steigen werden, ist schon richtig, aber momentan wird die Aktie eben einfach nur „teurer“, weil viele das Unternehmen – wohl zu Recht – als von den Unsicherheiten aufgrund der US-Strafzoll-Politik wenig bis gar nicht betroffen ansehen. Aber:

 

 

Ein Rücksetzer muss eben in solchen Situationen einkalkuliert werden. Einer derart starken Rallye einfach auf aktuellem Niveau hinterherzulaufen, erscheint daher verwegen. Man sollte immer so agieren, dass man einen Rücksetzer dorthin, wo man dessen Zielzone vermuten dürfte, aushalten kann und will. Und derzeit wäre diese Zielzone der Bereich der Kreuzunterstützung aus dem alten Rekordhoch vom Januar bei 48,70 Euro und der 20-Tage-Linie bei 50,05 Euro. Erst, wenn die Aktie diesen Bereich deutlich unterbieten würde, wäre hier etwas angebrannt. Aber da es bis dort hinunter derzeit ein weiter Weg wäre, wäre es sinnvoll, für den Einstieg oder Zukauf zu warten, bis auch eine solche Kursrakete einmal „ausatmet“ … was erfahrungsgemäß nie ausbleiben wird … denn dann ließe es sich mit Stoppkursen agieren, die enger am Kurs liegen.

 

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