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Anlegerverlag Nordex: Von einer Nackenlinie zum Deckel – die Bären haben schon wieder gewonnen

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
27.06.2018, 20:24  |  730   |   |   

Seit Anfang 2016 ist die Nordex-Aktie (ISIN: DE000A0D6554) in einem Abwärtstrendkanal gefangen. Vor allem 2015 war die Aktie des Windkraftanlagenbauers eine Kursrakete gewesen. Das führte zu immer höheren Erwartungen der Anleger, die Nordex Anfang 2016 dann erstmal nicht mehr erfüllen konnte. Und als Umsatz und Gewinn dann auch noch den Rückzug antreten mussten, war diese Aktie endgültig den Leerverkäufern ausgeliefert.

Denen gelingt es ein ums andere Mal, ihre Vormachtstellung zu behaupten, weil sie an neuralgischen Punkten, wichtigen Hürden, dort, wo Anleger hoffen können, dass es endlich zu einer Trendwende nach oben käme, gezielt zuschlagen. Das pulverisiert jegliche Zuversicht, da helfen dann auch positive Daten seitens des Unternehmens wie die beeindruckend gestiegenen Auftragseingänge im ersten Quartal und zwei neue, in den vergangenen zwei Wochen gemeldete Großaufträge nichts. Im Gegenteil: Wenn dergleichen nicht nachhaltig für steigende Kurse sorgt, traut sich erst recht kaum noch jemand an die Aktie heran – und die Bären haben freie Bahn. So auch diesmal:

 

 

Sie sehen in diesem Chart auf Wochenbasis, dass Nordex ein Doppeltief ausgebildet hatte, dessen Nackenlinie bei 11,70 Euro lag. Das zu vollenden hätte die Chance bedeutet, mit womöglich ermutigenden Ergebnissen zum zweiten Quartal an und dann auch über die obere Begrenzung dieses ewig wirkenden Abwärtstrendkanals hinaus zu gelangen. Aber wieder waren die Leerverkäufer auf dem Posten. Wir hatten es in unserer letzten Analyse vom vergangenen Freitag ja bereits geahnt:

Kurz vor dieser Nackenlinie kam auf einmal Abgabedruck auf – und der hält bis jetzt vor. Eine kurzfristige Unterstützung nach der anderen fiel, am Dienstagmorgen dann auch noch die 200-Tage-Linie. Damit wurde die die Wende versprechende Nackenlinie bei 11,70 Euro zu einem „Deckel“ … der sich Anfang September mit der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals auch noch zu einem massiven Kreuzwiderstand vereinen wird. Damit wären die Tiefs vom Herbst 2017 (7,09 Euro) und vom März (6,86 Euro) die unmittelbar nächsten Kursziele … und angesichts der Vehemenz, mit der hier derzeit agiert wird, womöglich auch erreichbar. Das würde zwar der derzeitig wieder etwas ermutigender wirkenden Lage von Nordex selbst nicht entsprechen … aber derzeit bestimmen die Leerverkäufer, wohin es geht und weniger die Fakten. Vorsicht, fallendes Messer!

 

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