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Aktien Wien Schluss: Verluste - Zumtobel-Aktie bricht ein Fünftel ein
Foto: Oliver Berg - dpa

Aktien Wien Schluss Verluste - Zumtobel-Aktie bricht ein Fünftel ein

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.06.2018, 18:01  |  631   |   |   

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag mit Abschlägen beendet. Der ATX fiel um 19,04 Punkte oder 0,58 Prozent auf 3245,47 Einheiten. Für Zurückhaltung sorgte der weiter schwelende weltweite Handelsstreit sowie der EU-Gipfel. Im Mittelpunkt des Treffens steht die Asylpolitik. Vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel steht bei diesem Thema stark unter Erfolgsdruck, denn es geht dabei auch um die Zukunft der Bundesregierung, die derzeit von der Flüchtlingsfrage auf eine Zerreißprobe gestellt wird.

In Wien rückten die Papiere der Zumtobel in den Fokus. Diese brachen um 19,25 Prozent auf 6,50 Euro ein und schlossen damit nur knapp über ihrem Tagestief von 6,49 Euro. Der Leuchtenhersteller hatte zuvor für das Gesamtjahr 2017/18 einen Verlust von 46,7 Millionen Euro ausgewiesen. Zuvor hatte es noch 25,2 Millionen Euro Gewinn gegeben. Die Dividende für dieses Jahr wird gestrichen.

Das laufende Geschäftsjahr ist für den neuen Vorstandschef Alfred Felder ein "Übergangsjahr", in dem das operative Geschäft stabilisiert und das Fundament für profitables Wachstum gelegt werden soll. Die neue komplette Gruppenstrategie soll bis zum ersten Quartal 2018/19 vorgestellt werden.

Deutliche Abschläge gab es heute auch in den Aktien der österreichischen Post (minus 2,65 Prozent) und FACC (minus 4,93 Prozent) zu sehen. Zudem mussten die beiden Ölwerte OMV (minus 1,70 Prozent) und Schoeller-Bleckmann (minus 3,27 Prozent) Terrain abgeben, nachdem die Aktien zur Wochenmitte noch deutliche Kursgewinne erzielen konnten.

Bankwerte fanden indessen keine einheitliche Richtung. Raiffeisen verloren 2,88 Prozent auf 25,92 Euro, während Erste Group um klare 1,88 Prozent auf 35,75 Euro stiegen.

UBM-Papiere schlossen unverändert bei 39,90 Euro. Der Immobilienentwickler hat vier Hotelprojekte in Düsseldorf, Hamburg, Den Haag und Kattowitz an Land gezogen. Damit seien nun elf Hotels mit über 3.000 Zimmern in der Pipeline, teilte das Unternehmen mit./bel/APA/men

Diskussion: Zumtobel - LED-Sparte wächst schnell
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