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Protestaktion Trump-Baby fliegt über London

06.07.2018, 12:49  |  8117   |   |   

Freche Fratze, blonde Locke, orangefarbener Teint plus Standleitung zu Twitter – ja, richtig, das Bild von Donald Trump erscheint vor dem inneren Auge. Eine Aktivistengruppe stilisiert US-Präsident Trump als dickes, nacktes Baby nur mit Windel bekleidet.

Jetzt darf das sechs Meter hohe, mit Helium vollgepumpte Plastik-Trump-Baby sogar mit Erlaubnis des Londoner Bürgermeistern Sadiq Kahn während des Staatsbesuches von Trump am 13. Juli über dem Londoner Parliament Square Garden 30 Meter hoch aufsteigen.

"Weil er sich wie ein Baby verhält", erklärte eine Aktivistin, die die Protestaktion in einem Video der englischen Tageszeitung "The Guardian" vorstellte. Die Aktivisten wollen Trump an seiner vermeintlich empfindlichsten Stelle treffen. "Donald Trump hasst es, lächerlich gemacht zu werden", meinte die Aktivistin.

Die Demonstranten des gleichzeitig stattfindenden "Stop Trump"-Protestzuges können es kaum erwarten, dass Trump wie ein Baby reagiert, dass vor lauter Wut seine Spielzeuge aus dem Laufstall wirft, während Premierministerin Theresa May und Königin Elizabeth II. "not amused" aus der Wäsche schauen werden.

Der Londoner Bürgermeister Kahn zierte sich zuerst, entschied aber dann, dass das Trump-Baby eine legitime Form des Protestes sei. "Dank großer öffentlicher Unterstützung für unseren Plan scheint das Bürgermeisteramt seinen Sinn für Humor wiedergefunden zu haben", sagte Aktivist Leo Murray dem Sender Sky News.

Die Demonstranten sammelten Tausende von Unterschriften und mehr als 20.000 US-Dollar über Crowdfunding ein. Ursprünglich waren nur 800 Pfund geplant u.a. für die Kosten, den Ballon-Trump mit Helium aufzublasen. Mit dem eingenommenen Geld wollen die Aktivisten jetzt auf Welttournee gehen.

Quellen:

AFP

The Guardian

Sky News

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Kommentare

Da sieht man mal wieder wo die Prioritäten liberaler Salonkommunisten sind, anstatt so schnell $20'000 aufzutreiben für ein Plastik Maskottchen das auch nicht gerade umweltfreundlich ist, könnte das Pack ja auch das Geld für bedürftige geben, aber dann würden die Stimmen dieser Dauer empörten nicht gehört werden. Traurig traurig.
Das wird Stress mit little Donald geben, er wird es GB heimzahlen, vielleicht auch der EU, denn er ist auch rachsüchtig.

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