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dpa-AFX Überblick Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 06.07.2018

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
06.07.2018, 21:35  |  507   |   |   

Kepler Cheuvreux hebt Thyssenkrupp auf 'Buy' - Ziel 26 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Thyssenkrupp anlässlich der Bitte um Vertragsauflösung durch den Vorstandschef Heinrich Hiesinger von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 23 auf 26 Euro angehoben. Damit werde ein Strategiewechsel wahrscheinlich, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer am Freitag vorliegenden Studie. Damit könnte sich der wahre Wert des Konzerns besser herauskristallisieren.

Independent Research senkt Morphosys auf 'Halten' - Ziel 110 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Morphosys nach jüngst hohen Kursgewinnen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber von 103 auf 110 Euro angehoben. Seit Jahresbeginn seien die Papiere um fast 40 Prozent gestiegen, angetrieben von mehreren positiven Nachrichten zu Wirkstoffkandidaten, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er sehe daher nun nur noch moderates Aufwärtspotenzial.

Deutsche Bank senkt L'Oreal auf 'Hold' - Ziel 220 Euro

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat L'Oreal von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 205 auf 220 Euro angehoben. Der Aktienkurs sei stark gestiegen und das weitere Aufwärtspotenzial nun begrenzt, schrieb Analystin Eva Quiroga-Thiele in einer am Freitag vorliegenden Studie. Dank durchgehend guter Ergebnisse hätten sich die Papiere des Kosmetikkonzerns seit Jahresbeginn an die Spitze des Sektors gesetzt. Das Unternehmen liefere beständig gute Resultate.

UBS hebt Freenet auf 'Neutral' - Ziel runter auf 22,80 Euro

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Freenet nach der zuletzt schwacher Kursentwicklung von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft, das Kursziel aber von 24,75 auf 22,80 Euro gesenkt. Analyst Polo Tang senkte allerdings in einer am Freitag vorliegenden Studie seine Gewinnerwartungen, da er etwas vorsichtiger auf das operative Gewinnwachstum im TV-Geschäft blickt. Im Mobilfunkgeschäft rechnet er mit einem stabilen operativen Gewinn.

Macquarie nimmt Salzgitter mit 'Underperform' wieder auf

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat Salzgitter AG mit "Underperform" und einem Kursziel von 34 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. Der deutsche Stahlkonzern sei stark auf Bereiche wie schwere Stahlplatten und Sektionen ausgerichtet, in denen die Gewinnmargen wegen eines hohen Wettbewerbs eher gering seien, schrieb Analyst Ioannis Masvoulas in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Angesichts des globalen Handelskonflikts zieht er die Papiere von ArcelorMittal und SSAB vor, die von ihren Geschäften in den USA profitieren sowie mit einem robusten Ausblick für den freien Mittelzufluss überzeugten.

Deutsche Bank hebt Ziel für Beiersdorf auf 100 Euro - 'Hold'

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Beiersdorf vor Zahlen für das zweite Quartal von 95 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analystin Eva Quiroga-Thiele rechnet in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie mit soliden Geschäftszahlen der Kosmetikkonzerne. Die Branche sei gekennzeichnet von attraktivem Wachstum und Profitabilität.

Warburg Research senkt Ziel für Continental AG auf 265 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Continental von 285 auf 265 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das niedrigere Kursziel resultiere aus einer angepassten Bewertung der Aktien, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer am Freitag vorliegenden Studie. Fundamental sei Continental als Investment "vollkommen intakt", zumal der Autozulieferer für die Megatrends in der Automobilindustrie bestens positioniert sei.

HSBC hebt Ziel für United Internet auf 52 Euro - 'Hold'

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für United Internet von 50 auf 52 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. United Internet sei gut diversifiziert, das Geschäft mit Web-Anwendungen sei aber in einem Übergang, schrieb Analyst Christian Fangmann in einer am Freitag vorliegenden Studie. Der Umsatz wachse in diesem Jahr nur langsam und des dürften für die Übernahme von Strato Integrationskosten von 30 Millionen Euro anfallen. Ein Abschlag zu rascher wachsenden Wettbewerbern sei gerechtfertigt. Die Aktien erschienen aktuell fair bewertet. Es fehlten größere Kurstreiber.

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