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25 Lektionen, die wir in 25 Jahren bei The Motley Fool gelernt haben

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.07.2018, 01:29  |  1581   |   |   

Die vergangenen 25 Jahre waren für Millionen von Fools eine unglaubliche Reise, für unsere drei Mitgründer Tom Gardner, David Gardner, und Erik Rydholm, die Fool Mitarbeiter, unsere Mitglieder, CAPS Spieler, und natürlich für unsere Leser. Während unserer gemeinsamen Arbeit mit Tom und David in den letzten 25 (!) Jahren, haben wir Höhen und Tiefen geteilt – Freude, Lachen, Dummheit, Kameradschaft und leuchtende Erinnerungen, die durch viele Misserfolge und auch einige schwere Zeiten noch strahlender hervorstechen.

Im Laufe der Jahre haben wir viel gemeinsam gelernt. Daher haben wir uns entschlossen, uns etwas Zeit zu nehmen, um über die wichtigsten Lektionen nachzudenken, die wir in diesem letzten Vierteljahrhundert verinnerlicht haben.

Nachfolgend sind ohne bestimmte Reihenfolge 25 Lektionen, die du sowohl bei Investitionen, im Beruf und auch in deinem Privatleben beherzigen kannst. 

Vertrauen und Großzügigkeit

 
Eines der vertrauensschaffendsten Dinge, die ein neuer Mitarbeiter zu hören bekommen kann, ist: „Wir vertrauen dir.“ Wir vertrauen Fools  auch größere Geschäftsentscheidungen selbständig zu treffen, weil wir glauben, dass wir gute, talentierte, anständige Menschen eingestellt haben, die ihr Bestes geben werden, um die besten Lösungen zu finden. Das ist auch der Grund, warum The Motley Fool flexible Arbeitszeiten hat und keine festen Urlaubsvorgaben macht.

Für Tom und David war das von Anfang an so. „Von Anfang an war es für uns am einfachsten, dies unseren neuen Mitarbeitern zu erlauben. Da wir keine Anzeigen in Zeitungen geschaltet hatten, um neue Mitarbeiter einzustellen“, sagt David. „haben wir Leute eingestellt, die wir kannten.“

Als The Motley Fool im Laufe der Zeit wuchs, nahm diese grundlegende Kultur des Vertrauens zusammen mit dem Wachstum weiter zu. 

Finde die Regelbrecher …

 
Revolutionierende Unternehmen sehen am Anfang wie Außenseiter aus, denn sie nehmen es fast immer mit fest etablierten Interessen auf, die wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung haben. Schau dir als Beispiel Amazon (WKN: 906866) in den 90er und frühen 2000er Jahren an im Gegensatz zu traditionellen Buchhandlungen (und letztendlich den meisten Einzelhandelsgeschäften).

Gegenüber den etablierten Unternehmen in ihrem Geschäftsfeld haben sie jedoch einen entscheidenden Vorteil: Sie haben eine Vision. Der bisherige Geschäftserfolg – und der daraus resultierende Glaube, dass der Status Quo dauerhaft anhalten wird, läßt die Marktführer häufig erstarren und sie schaffen es nicht, Chancen für mögliche Veränderungen zu erkennen und aktiv wahrzunehmen. Die Wall Street hat diese “Disruptoren” länger unterschätzt als wir zurückblicken können. Einer der größten Vorteile, die ein individueller Anleger der Wall Street gegenüber haben kann, ist die Fähigkeit, genau diese Veränderung zu erkennen, bevor sich etablierte Interessen darüber bewusst werden. Diese Chance sollte genutzt werden. 

… und halte sie, während sie zu den neuen Spielmachern aufsteigen.

 
Die Disruptoren von gestern werden zu Branchenführern von heute. Amazon zum Beispiel ist zu so einem klassischen Spielmacher im E-Commerce Bereich geworden: Dutzende andere Unternehmen versuchen, einem ähnlichen Spielbuch zu folgen und nach dessen Vorbild ihre eigene digitale Nische zu entwickeln.

Dennoch bleibt Amazon der unbestreitbare Marktführer. Wie Tom kürzlich bemerkte bin „ich an dem Punkt angekommen, an dem wenn ich irgendein Problem in meinem Leben lösen möchte, ich es einfach in Amazon eingebe.“ 100 Millionen zufriedene Prime-Mitglieder stimmen dem zu.

Trotzdem ruht sich Amazon nicht auf den Lorbeeren aus, sondern expandiert weiter schnellstmöglich in alle anderen potenziellen Geschäftsbereiche, von Web-Services über Video-Streaming bis hin zur Lieferung am selben Tag. Es gibt daher immer noch sehr viel an dem Geschäft zu mögen, bis zum heutigen Tag. 

Verdopple deine Haltedauer. Dann verdopple sie nochmal.

 
Eines der Schlüsselgeheimnisse für eine gute Anlage ist es, nichts zu tun – und einfach nur großartige Unternehmen für eine möglichst lange Zeit zu halten. Tom erzählt gerne den Leuten: „Was auch immer deine Halteperiode ist, verdopple sie, und du wirst ein besserer Anleger werden.“

Um noch ein letztes Mal auf das Amazon-Beispiel zurück zu greifen: Amazon hat sich seit seiner ersten Empfehlung im September 1997 ver-400-facht. Hätten wir unseren Fools in der Vergangenheit empfohlen die Aktie zu verkaufen, hätten sie damit sehr wahrscheinlich eindrucksvolle Gewinne realisieren können – das Zehnfache ihrer ursprünglichen Investition, oder das 50-fache oder sogar 100-fache. Aber die Aktie bis heute durchgehend zu halten hat nun eine sagenhafte Rendite produziert.

Schaue weit in die Ferne. Der Blick ist es wert. 

Mach es besser – „top it“.

 
Der Gedanke ist einfach: Wenn jemand eine Idee hat, von der du meinst, dass es nicht der richtige Weg ist, um ein Problem zu lösen, dann finde eine bessere Lösung. Es handelt sich dabei um eine Form von Zusammenarbeit, um gemeinsame Ziele zu erreichen: Anstatt die Idee eines anderen einfach abzuschießen, füge etwas innovatives hinzu. Wir denken, dass dies der richtige Weg ist, um Teams zu leiten, und das ist daher auch ein Satz, der häufig in der TMF-Zentrale fällt.

Dieser Gedanke hat auch real Auswirkungen auf Investitionen. Wenn Tom in ein Unternehmen investiert, „muss er eine Demonstration sehen, dass das Unternehmen größere Marktchancen hat“, als nur das, was es heute tut. Es muss in der Lage sein, sich selbst übertreffen zu können.

Wie einige dieser Konzepte hat auch „top it“ seine Wurzeln in Toms und Davids Kindheit und war in ihrem Lexikon „lange bevor wir mit The Fool begannen“.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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