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Rohstoffe Kupfer und Nickel mit kräftiger Gegenbewegung

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Nachrichtenquelle: Shareribs
12.07.2018, 19:07  |  685   |   
London 12.07.18 - An den Metallmärkten kommt es am Donnerstag zu einer Gegenbewegung. Die starke Korrektur hat zu einem attraktiveren Einstiegsniveau geführt, Nickel schafft ein Wochenhoch.

Die US-Handelspolitik hält die Märkte weiter in Bewegung. Nachdem die US-Administration ankündigte, weitere chinesische Importe im Wert von 200 Mrd. USD mit Sonderzöllen in Höhe von zehn Prozent zu belegen, rutschten die Preise nochmals in den Keller. Dadurch wurde mittlerweile ein Niveau erreicht, welches den Marktteilnehmer wieder deutlich attraktiver scheint.

Hier sticht vor allem Nickel heraus, welches sich in den letzten Wochen um knapp 2.000 USD je Tonne verbilligt hat. Analysten teilten mit, dass selbst ungeachtet der externen Störfaktoren, vor allem dem Handelsstreit, der Nickelpreis attraktiv geworden sei. Ein Analyst von Deutsche Bank sagte laut Reuters, dass vor allem die Investoren in China Nickelbullen seien.

Entspannung bei Kupferangebot?

Der Goldproduzent Barrick Gold hat gestern die Prognosen für die Kupferproduktion gesenkt, gleichzeitig aber die Schätzungen für die Produktionskosten angehoben. Grund für die Entwicklung sind operative Herausforderungen in Sambia. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal 83 Mio. Pfund Kupfer produziert und erwartet für das Gesamtjahr einen Ausstoß von 345 bis 410 Mio. Pfund. Bislang ging man von 385 bis 450 Mio. Pfund aus.

Wesentlich bedeutender für die Kupferbilanz dürfte derweil die jüngste Entwicklung in Indonesien sein. Dort betreibt Freeport McMoRan eine der größten Kupferminen der Welt. Das Unternehmen teilte nun mit, einen Vertrag mit Rio Tinto und dem Staat Indonesien vorzubereiten. Für 3,85 Mrd. USD soll die Regierung einen Anteil von 51 Prozent an der Mine erhalten. Bislang liegt der Anteil bei lediglich zehn Prozent. Die Mine war in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand von Streiks und Auseinandersetzungen mit der Regierung.

In Chile hat der Betreiber der Escondida-Mine BHP Billiton mitgeteilt, dass man der Gewerkschaft einen Tarifvorschlag unterbreitet habe. Im Rahmen dessen soll eine Anpassung an die Inflation erfolgen, sowie ein Bonus von 23.000 USD je Arbeiter ausgezahlt werden. Das Tarifangebot deckt sich nicht mit den Forderungen der Gewerkschaft, die knapp 40.000 USD je Arbeiter gefordert hatte. Der aktuelle Tarifvertrag in Escondida läuft bis zum Ende des Monats.

LME-Kupferbestände sinken

Die Aluminiumbestände an der London Metal Exchange sind am Mittwoch um 3.975 auf 1,12 Mio. Tonnen gesunken, bei Kupfer war ein Rückgang um 5.150 auf 265.475 Tonnen zu verzeichnen. Die Nickelbestände sanken um 774 auf 263.220 Tonnen und bei Zink ging es um 800 auf 249.200 Tonnen nach unten.

Die Tonne Kupfer verbessert sich um 1,5 Prozent auf 6.222 USD, Nickel klettert um 2,1 Prozent auf 14.187 USD. Für Zink geht es um 1,0 Prozent auf 2.583 USD nach oben, Blei steigt um 0,5 Prozent auf 2.207 USD. Aluminium verliert 0,6 Prozent auf 2.039 USD/Tonne.





Der Preis für Wolfram, das unter anderem in der Herstellung von Legierungen für die Rüstungs- und Elektronikbranche verwendet wird, stieg kürzlich auf ein Jahreshoch. Die in Kanada gelistete Almonty Industries Inc (WKN: A1JSSD) hat sich auf die Produktion von Wolfram zu geringen Kosten spezialisiert. Das Unternehmen, geleitet von CEO Lewis Black, hat im zweiten Geschäftsquartal ein EBITDA von 7,6 Mio. CAD erwirtschaftet, unter dem Strich stand ein Gewinn von 3,8 Mio. CAD. Damit weckt das Unternehmen das Interesse anderer Branchengrößen. Die Aktie zeigte in der Vergangenheit starke Insiderkäufe und auch der CEO der Deutsche Rohstoff AG hält Anteile an Almonty Industries.

Im Rahmen des Handelsstreits zwischen den USA und China haben die USA angekündigt, chinesischen Wolfram mit Zöllen zu belegen. Dies dürfte die Angebotslage von Wolfram beeinträchtigen und den Weltmarktpreis unterstützen. Derzeit kostet das Ammoniumparawolframat zwischen 340 und 345 USD je Tonne, weshalb das Unternehmen mit der Produktion in seinen beiden Minen in Spanien und Portugal sehr hohe Margen erzielen könnte.


Quelle: www.almonty.com

Almonty Industries gehört das südkoreanische Sangdong-Projekt. Dort wurden in der Vergangenheit bereits 1.400 Bohrlöcher in die Erde getrieben. Die Produktionskosten für die Mine werden auf 110 bis 120 USD je mtu geschätzt, weit weniger als bei chinesischen Wettbewerbern. Erst im März hat das Unternehmen einen Abnahme- und Liefervertrag für die künftige Wolfram-Produktion abgeschlossen, dieser läuft über zehn Jahre und hat einen Mindestwert von 500 Mio. CAD. Mehr zu Almonty Industries Inc (WKN: A1JSSD) finden Sie hier: https://bit.ly/2JE4cFj

Almonty Industries teilte am 26. Juni mit, dass man die Aufnahme der Stammaktien in den Handel der US-OTCQX beantragt habe. Das Unternehmen setzt damit auf eine bessere Sichtbarkeit in den USA, sowie eine höhere Liquidität für bestehende und neue Investoren. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2IxGRzz

Hier finden Sie ein Exklusivinterview mit dem CEO von Deutsche Rohstoff AG zu seiner Beteiligung an Almonty Industries: https://bit.ly/2I8g9NP

Almonty Industries gab 5. Juli bekannt, dass man die Abbrucharbeiten am Standort der Sangdong-Mine beendet zu haben. Es müsse noch das Betonrecycling durchgeführt werden, welches der letzte Schritt vor der kommenden Minenbauphase ist.

Das Unternehmen sieht gegenwärtig große Fortschritte bei der Finanzierung der Ssangdong-Mine. Es wird erwartet, dass keine Ausgabe neuer Aktien erforderlich sein dürfte.

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