DAX-0,06 % EUR/USD-0,09 % Gold-0,15 % Öl (Brent)-0,08 %

Wie Intel plant, selbstfahrende Autos zu gewinnen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.07.2018, 10:30  |  375   |   |   

Der Chipriese Intel (WKN:855681) versucht schon seit Jahren, sein Geschäft zu diversifizieren und über den stagnierenden PC-Markt hinaus zu erweitern. Die Hauptquelle der Diversifizierung war bisher der Markt für Datenzentrenprozessoren. Aber Intel hat auch viel investiert, um eine Führungsrolle beim aufkeimenden Internet der Dinge einzunehmen.

Intels Internet der Dinge-Sparte (IoT), die Prozessoren und andere Komponenten an unterschiedliche Branchen wie Automotive, Einzelhandel und Industrie verkauft, erwirtschaftete 2017 3,17 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das ist eine Steigerung von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Ein erfolgreiches Geschäft also.

Intel will nun auf den Erfolg aufbauen, indem es sich als führender Verkäufer von Chiptechnologie für die immer häufiger werdenden autonomen Fahrzeuge positioniert. Lass uns einen genauen Blick auf Intels Strategie werfen.

Ein Portfolioansatz

Intels Strategie, vom Markt selbstfahrender Autos zu profitieren, ist sehr breit gefasst. Letztes Jahr kaufte das Unternehmen Mobileye, welches laut Intel ein „Führer bei Computer Vision Systemen für ADAS und autonome Fahrzeuge“ ist.

Das Unternehmen plant, Automobilherstellern komplette Plattformen anzubieten, die die Computer Vison-Chips von Mobileye mit den Prozessoren und Konnektivitätsprodukten von Intel kombinieren. Laut Intel erlaubt die Technologie von Mobileye den Autos, die Welt zu sehen. Intels Prozessoren hingegen ermöglichen es den selbstfahrenden Autos, den Weg zu finden – also die zahlreichen komplexen Berechnungen vorzunehmen, die das Verhalten des Autos steuern, um auf das „Gesehene“ zu reagieren.

Daneben benötigen selbstfahrende Autos immer stärker eine kabellose Verbindung, um Daten zu senden und zu empfangen. Zum Glück hat Intel ein großes Portfolio in diesem Bereich, das LTE, 5G Modems und Wi-Fi/Bluetooth-Kombinationen enthält.

Und zu guter Letzt funktioniert ein selbstfahrendes Auto nicht ohne einen großen, zuverlässigen Speicher. Dieser wird wahrscheinlich auf einem NAND Flash beruhen. Auch diese Technologie hat Intel im Angebot (Intel sieht hier großes Potenzial).

Es ist unschwer zu erkennen, warum Intels Strategie selbstfahrender Autos ein riesiges Potenzial hat. Intel kann dank seines umfangreichen Portfolios einen großen Teil der benötigten Technologie liefern. Und da die selbstfahrenden Autos sehr leistungsfähige Prozessoren benötigen, dürfte der Umsatz aus dem Verkauf von Prozessoren und anderen Technologien sehr robuste Margen aufweisen.

Wege zum Backend

In Intels Präsentation zu seiner Strategie in Bezug auf selbstfahrende Autos ist die Vision nicht nur auf Komponenten und Technologie beschränkt, die in solchen Autos eingesetzt werden. Sie kann auch erweitert werden, sodass Intel von dem Ökosystem profitiert, das für die Unterstützung selbstfahrender Autos notwendig ist.

Intels zweitgrößte Sparte und sein größter Wachstumstreiber ist die Data Center Group. Diese verkauft Prozessoren und andere Technologien an Datenzentren. Das Management von Intel hat routiniert über die großen Datenmengen gesprochen, die die Verbreitung selbstfahrender Autos generieren würde. Dafür ist eine große Rechenleistung notwendig, um die Daten sinnvoll zu nutzen.

Das Potenzial ist aufregend. Wenn die Revolution selbstfahrender Autos eintritt und sich die Zahl der Datencenter erhöht, um die wachsende Zahl selbstfahrender Autos auf den Straßen zu bewältigen, könnte dies auch die Datenzentren-Sparte von Intel beflügeln.

Investitionslektion

Investoren sollten die Entwicklung der breiteren Branche im Auge behalten und auch Intels Bemühungen beobachten. Wenn sich selbstfahrende Autos durchsetzen, dann ist Intel in einer starken Position, um von dem Marktwachstum zu profitieren. Dies könnte in den kommenden Jahren zu einem atemberaubenden Wachstum seiner IoT-Sparte führen, und auch die Datencenter Group könnte gut dastehen.

Das einfache Geheimnis, die besten Aktien zu kaufen

Wie Warren Buffett einmal sagte, musst du keinen IQ eines Genies haben, um ein großartiger Investor zu sein. Alles was du dafür brauchst ist einfache Mathematik, das Wissen auf welche Zahlen du schauen musst und etwas gesunden Menschenverstand. In unserem kostenlosen Spezialbericht "15 Bilanzkennzahlen, die dich zu einem besseren Anleger machen" teilen wir 15 Bilanzkennzahlen mit dir, mit Hilfe derer du die Aktien mit den besten Zukunftsaussichten identifizieren kannst. Klick hier, um kostenlosen Zugang zu diesem Sonderbericht zu erhalten.

Seite 1 von 2

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.
Wertpapier
Intel


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel