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Palladium Lage bleibt brenzlig

16.07.2018, 14:23  |  1337   |   |   

Seit geraumer Zeit strapaziert Palladium die Nerven der Anleger und Investoren. Im Fokus steht seit Wochen die eminent wichtige Zone 965 / 950 US-Dollar, die immer mal wieder mit Vorstößen in Richtung 940 US-Dollar verloren zu gehen schien, aber letztendlich dann doch noch immer für etwas Stabilität sorgt. 

Bereits in unserer Kommentierung vom 03.07. hieß es in Bezug auf Palladium: „[…] Schon über eine längere Zeit hinweg stand die aus charttechnischer Sicht eminent wichtige Zone 965 / 950 US-Dollar-Marke zur Disposition. Derzeit wird die Unterstützung massiv aufgeweicht, sodass über kurz oder lange deren endgültige Aufgabe droht. Sollte dieser Fall eintreten, ist das nächste Bewegungsziel auf der Unterseite deutlich auszumachen. Das Bewegungstief aus dem April dieses Jahres würde sich dann quasi aufdrängen. Zu einer ersten Entlastung würde es kommen,  sollte Palladium die 965 US-Dollar zurückerobern können. Die Rückkehr über die 1.000 US-Dollar wäre bereits der Kategorie „Befreiungsschlag“ zuzuordnen.“

Der von uns befürchtete Test der 900 US-Dollar (also der Test des April-Tiefs) blieb bislang zumindest aus. Das Edelmetall oszillierte zuletzt innerhalb einer engen Handelsspanne und bildete hierbei mit den 955 US-Dollar auf der Oberseite und den 940 US-Dollar auf der Unterseite zwei Begrenzungen (orange dargestellt) aus, die die bisherige Unterstützungszone (965 / 950 US-Dollar, rot dargestellt)) zu überlagern scheinen. Der Verlauf der letzten Wochen mit den geringen Ausschlägen legt zudem den Schluss nahe, dass sich Palladium in einer richtungsweisenden Phase befindet. Der nächste Impuls – egal in welche Richtung dieser gehen wird – könnte entscheidenden Charakter haben. 

Die aktuelle Gemengelage in Form eines noch immer vergleichsweise robusten US-Dollars und die anhaltenden globalen Handelsstreitigkeiten mit Aussicht auf eine weitere Eskalation sorgen unter fundamentalen Aspekten für Druck auf den Palladiumpreis und dürfte es etwaigen aufwärtsgerichteten Vorstößen schwer machen, sich signifikant entwickeln zu können. Wir sehen zumindest kurzfristig unverändert eher das Risiko, dass Palladium doch noch einmal in Richtung 900 US-Dollar abtauchen könnte, als die Chance, dass Palladium Fahrt in Richtung 1.000 oder gar 1.050 US-Dollar aufnehmen könnte.  
 


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