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Fresenius Chance von 72 Prozent p.a.

17.07.2018, 09:39  |  421   |   |   

Wie Daimler vor wenigen Wochen per Pressemeldung mitteilte, habe man „wegen aktueller Entwicklungen eine Neueinschätzung des Ergebnispotentials für das Geschäftsjahr 2018 vorgenommen“. Maßgeblich dafür sei, dass aus heutiger Sicht aufgrund der erhöhten Einfuhrtarife für US-Fahrzeuge in den chinesischen Markt von geringeren als bisher erwarteten SUV-Absätzen auszugehen sei. Unter dem Strich plane Daimler nun mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) leicht unter dem Niveau des Vorjahres. „Mercedes baut die Masse seiner Geländewagen im US-Bundesstaat Alabama und exportiert große Teile der Produktion nach China. Einfuhrzölle um die zwanzig Prozent würden das bislang blühende Geschäftsmodell verderben“, kommentierte „Handelsblatt Online“.

Doch keine Autozölle?

Diese Gewinnwarnung dürfte nun aber im Aktienkurs von Daimler ein gutes Stück weit eingepreist sein. Zudem profitierte die Daimler-Aktie unlängst von der Nachricht, dass US-Präsident Trump unter Umständen auf Autozölle verzichten könnte. Wie das „Handelsblatt“ berichtete, habe US-Botschafter Richard Grenell führenden deutschen Automanagern bei einem Treffen in Berlin gesagt, er sei beauftragt, eine Lösung mit Deutschland und der Europäischen Union zu suchen. Die Aktie von Daimler scheint aktuell mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 6,1 günstig gepreist. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel für die Daimler-Aktie liegt gegenwärtig bei 73 Euro – und somit etwa 26 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Ein Mehrjahrestief der Aktie wurde im Sommer 2016 bei 50,83 Euro markiert. Das aktuelle Jahrestief liegt bei 54,78 Euro.

Strategie

Mit einem Discount Call Optionsschein auf Daimler (WKN ST23N9) können risikobereite Anleger eine maximale Rendite von 25 Prozent oder 55 Prozent p.a. erzielen, wenn die Daimler-Aktie am 21. Dezember 2018 auf oder über dem Cap von 55,00 Euro notiert. Dann nämlich kommt es zur maximalen Auszahlung von 5 Euro pro Schein. Notiert die Daimler-Aktie am 21. Dezember dieses Jahres indessen auf oder unter 50,00 Euro, verfällt der Schein wertlos. Der Break Even, sprich die Gewinnschwelle, liegt aktuell bei 54,01 Euro. Sollte die Aktie von Daimler das Mehrjahrestief bei 50,83 Euro unterschreiten, würde sich das Chartbild verschlechtern, so dass dann ein vorzeitiger Ausstieg erwogen werden sollte.

Daimler (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 50,83 Euro (Mehrjahrestief) // 54,78 Euro (Jahrestief)

Discount Call auf Daimler (Stand: 10.07.2018, 09.05 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: ST23N9 Typ: Discount-Call
akt. Kurs: 4,00/4,01 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 50,00 Euro Basiswert: Daimler
Cap: 55,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 58,02 Euro
Laufzeit: 21.12.2018 Kursziel: 5,00 Euro
Kurschance: + 24,7% (54,9% p.a.)
Quelle: Börse Frankfurt

Exotic-Trader-Update: Deutsche Telekom

11 Prozent Plus in 7 Tagen

Am vergangenen Dienstag haben wir Ihnen im „Exotic-Trader“ einen Discount Call Optionsschein auf Deutsche Telekom (WKN ST23P5) vorgestellt. Binnen sieben Tagen konnte der Schein um 11 Prozent steigen. Sollte die Aktie der Deutschen Telekom die wichtige horizontale Unterstützung bei 12,72 Euro nachhaltig unterschreiten, würde sich das Chartbild verschlechtern, so dass dann ein vorzeitiger Ausstieg erwogen werden sollte.

Deutsche Telekom (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 12,72 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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