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Steinhoff Tag der Rettung – wieviel Wert bleibt in der Aktie?

Nachrichtenquelle: Sharedeals
20.07.2018, 08:25  |  7086   |  185   |   

Nutzer unseres kostenlosen Live Chats waren gestern wieder einmal die ersten Anleger, die von den neuesten Entwicklungen beim gebeutelten Handelsriesen Steinhoff (WKN: A14XB9) erfuhren und umgehend reagieren konnten.

Nachdem im Tagesverlauf bekannt geworden war, dass die erforderliche Mehrheit der Gläubiger einer dreijährigen Verlängerung der Kreditlaufzeiten zugestimmt hat, explodierte das Steinhoff-Papier um zeitweise über +20%. Bis heute will und muss Steinhoff die restlichen notwendigen Details des Abkommens festzurren, um seinen Restrukturierungsplan umsetzen zu können.

Großes Durchatmen der Aktie?
Wenn heute Abend die endgültige Rettungsnews über die Ticker läuft, könnte die aktuell rund 23 Cent teure Aktie erneut einen deutlichen Sprung nach oben vollziehen – schließlich sahen Prüfer den Buchwert des Papiers per Ende März bei 0,58 Euro je Aktie.

Mittel- und langfristig wird für Aktionäre jedoch entscheidend sein, ob der Konzern und seine operativen Einheiten weiter und möglichst wieder mehr Geld verdienen. In den ersten sechs Monaten des laufenden  Fiskaljahres konnte Steinhoff trotz der Widrigkeiten immerhin ein „Sustainable EBITDA“ in Höhe von 340 Millionen Euro verbuchen. Auf lange Sicht ist das aber zu wenig, um die hohen auflaufenden Zinsen bedienen zu können.

Mögliche weitere Beteiligungsverkäufe sollten nun mindestens zum Buchwert erfolgen, damit die Aktie profitiert. Das Stillhalten der Geldgeber kommt Steinhoff bei diesem Prozess aber stark zugute, indem sich der Konzern wieder darauf konzentrieren kann, seine Tochterunternehmen flott zu kriegen.

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Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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Kommentare

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30.03.21 18:44:12
Scheint so. Nach unten aber eben auch Unterstützung bei 12 Cent.
Es wird abgewartet. Besser als diese Kapriolen Anfang des Jahres.
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30.03.21 10:52:01
0.128 die neue Grenze
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24.03.21 07:13:03
Das Verfahren in Oldenburg?
Eher Fahrt ins Nichts.
Den Kurs wird das nicht interessieren.
Den interessiert der Vergleich, die Erträge des IPO und die Zinslast nach der Umschuldung.
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23.03.21 20:44:56
Was denkt ihr... wohin das hinführen wird das ganze rechtliche... und mit dem Kurs ?
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23.03.21 13:45:45
23.2.
Manager-Haftpflichtversicherer zahlen bei Steinhoff 78 Mio Euro
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/manager-haftpflich…
...
Die Manager-Haftpflichtversicherer der ehemaligen Führungsriege von Steinhoff kommen für einen kleinen Teil des Schadens infolge der milliardenschweren Bilanzmanipulationen bei dem Handelsriesen auf.

Aktionäre und Gläubiger könnten mit insgesamt 78 Millionen Euro rechnen, teilte der südafrikanisch-deutsche Konzern am Dienstag in Stellenbosch bei Kapstadt mit. Die Einigung mit den sogenannten D&O-Versicherern ist Teil eines Plans, mit dem Steinhoff eine Welle von 90 Klagen in Südafrika, Deutschland und den Niederlanden beilegen will. Die geschädigten Anleger fordern mehr als 136 Milliarden Rand (7,7 Milliarden Euro), sollen sich aber nach den Vorstellungen von Steinhoff mit weniger als einer Milliarde Euro zufriedengeben.

Der ehemalige Wirtschaftsprüfer von Steinhoff, Deloitte, hatte sich bereits im Februar bereiterklärt, bis zu 78 Millionen Euro zu einem Vergleich mit den Klägern beizusteuern.

Mit D&O-Policen ("Directors & Officers") sichern Unternehmen ihre Manager vor den finanziellen Folgen eines Fehlverhaltens ab, die Versicherer zahlen in der Regel aber nur bei Fahrlässigkeit. Bei Steinhoff stehen sie nur für einen Teil der ehemaligen Führungsriege ein, darunter für Firmengründer Bruno Steinhoff und dem früheren Aufsichtsratschef Christo Wiese.

Der ehemalige Vorstandschef Markus Jooste, Ex-Finanzvorstand Ben La Grange sowie der frühere Europa-Chef Siegmar Schmidt sind davon ausgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Anfang März gegen drei Ex-Manager von Steinhoff Anklage wegen des Verdachts milliardenschwerer Bilanzmanipulation erhoben. Namen nannte sie nicht.

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