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Dieses Unternehmen ist Oprah Winfreys neues Gold-Baby

20.07.2018, 14:34  |  2537   |   |   

Nachdem Medien-Mogulin Oprah Winfrey das Unternehmen Weight Watchers wieder auf die Beine geholfen hat, geht sie ein weiteres Projekt an. Das Glückskind heißt True Food Kitchen und bekam von Winfrey eine Finanzspritze in bislang unbekannter Höhe. Fest steht, dass Winfrey Vorstandsmitglied und Markenbotschafterin wird. 

"Ich liebe es, Menschen bei einem guten Essen zusammenzubringen", sagte Winfrey in einer Erklärung. "Als ich zum ersten Mal bei True Food Kitchen aß, war ich so beeindruckt von der Leidenschaft des Teams für gesunde Ernährung und natürlich von dem köstlichen Essen, dass ich wusste, dass ich ein Teil der Zukunft des Unternehmens sein wollte".

True Food Kitchen ist eine gesundheitsorientierte Restaurantkette mit Sitz in Phoenix - die Private-Equity-Firma Centerbridge bleibt Mehrheitsaktionär. Das Unternehmen, das von Fishbowl als Top-Restaurantmarke 2018 ausgezeichnet wurde, bietet nachhaltige, lokale und biologische Gerichte, einschließlich veganer und vegetarischer Speisen.

Winfreys Investition wird dem Unternehmen helfen, sein Geschäft in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln. Das Unternehmen will vor allem in städtischen und "urbanen Randlagen" expandieren, aber auch in einigen Vorstädten. True Food Kitchen ist an 23 Standorten in 10 US-Bundesstaaten vertreten.

Wie "CNBC" schreibt, liegt die Investition von Winfrey auf Augenhöhe mit der bei Weight Watchers vor drei Jahren. Seinerzeit kaufte sie mehr als 6 Millionen Aktien für 43 Mio. US-Dollar - etwa 10 Prozent der Anteile. Die Aktien des Unternehmens sind seit Bekanntgabe ihrer Beteiligung um 1.132 Prozent gestiegen.

Winfrey schließt sich einer langen Liste von bekannten Namen an, von Beyonce bis Ashton Kutcher, die in den letzten Jahren ihr Geld in die Gastronomie- und Lebensmittelbranche gesteckt haben. Sie treten in die Fußstapfen von Hollywood-Stars wie Paul Newman, dessen Pasta-Saucen und andere Produkte noch immer in den Regalen der US-Supermärkte stehen und dessen Gewinne an Wohltätigkeitsorganisationen gehen.

"Prominente wollen Teil eines Wertesystems sein", sagt Erich Joachimsthaler, Gründer der Marketingfirma Vivaldi gegenüber "USA Today". "Wenn Gesundheit und Wohlbefinden wichtig sind.... nutzen Sie es, um sich mit gewöhnlichen Konsumenten zu verbinden und weltweit einen größeren Einfluss zu erzielen", so Joachimsthaler. 

Quellen:

CNBC

USA Today



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