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Anlegerverlag Tesla: „Sudden Death“-Risiko noch nicht abgewendet

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
20.07.2018, 15:02  |  1256   |   |   

Momentan finden sich wohl weltweit wenige Unternehmen, die so oft in den Schlagzeilen auftauchen wie Tesla (ISIN: US88160R1014) und zugleich all das mit so wenig Fakten unterlegt ist. Weder positive noch negative Gerüchte können glaubwürdig untermauert werden, aber es hört einfach nicht auf. Tesla bewegt sich, wenn man sich diesen Dauerregen an „News“, die keine sind, anschaut, irgendwo zwischen der Schwelle zu gigantischen Gewinnen und der totalen Pleite. Was macht man mit solch einer Aktie? Wer hier aktiv wird, muss zwangsläufig Partei ergreifen, sich entweder dem Siegeszug- oder dem Pleite-Lager anschließen. Und darauf warten, dass es auch mal taugliche Fakten gibt, die die eigene Erwartung unterfüttern.

 

 

Dieses momentane Warten auf echte Fakten schlägt sich derzeit im Chartbild nieder: Nachdem die Aktie kurzfristig förmlich zusammengeklappt ist, weil zwar das Versprechen, bis Ende Juni 5.000 Stück der „Cash-Cow“ Model 3 pro Woche zu produzieren, eingelöst wurde, zu viele aber im Vorfeld darauf gewettet hatten und dann alle zugleich den Gewinn kassieren wollten, gelang es, die auf der Unterseite entscheidende April-Aufwärtstrendlinie zu verteidigen. Die liegt derzeit bei 305 US-Dollar. Bricht sie, wäre ein schneller Selloff Richtung 275 US-Dollar als primäres Kursziel allemal keine Überraschung. Noch hält diese Linie zwar, aber auf der anderen Seite gelingt es bis dato nicht, die Aktie aus dem Gefahrenbereich wegzuziehen.

Was müsste gelingen, um das Risiko eines „Sudden Death“, eines plötzlichen Abverkaufs, vom Tisch zu bekommen? Tesla müsste den Bereich der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie zwischen320 und 326 US-Dollar klar mit Schlusskursen über 330 US-Dollar überwinden. Dort rennen sich die Bullen in den letzten Tagen immer wieder fest. Kommt die Aktie da durch, würden auch die positiven Gerüchte wieder höher bewertet … denn bei Aktien wie Tesla machen meist die Kurse die Nachrichten, zumindest so lange, wie es an belastbaren Fakten fehlt. Achtung, die nächsten echten „Facts“ werden voraussichtlich am 1.8. nach Handelsende in Form der Bilanz des zweiten Quartals auf den Tisch kommen!

 

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