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Börse Daily am Sonntag mit DAX, Fresenius, E.ON, ThyssenKrupp, Deutsche Post, Jenoptik, Heidelberger Druck, IBM

22.07.2018, 08:00  |  1554   |   |   

fast schien das Thema in Vergessenheit geraten zu sein, die Aktienmärkte liefen gut, die Stimmung konnte als vorsichtig, doch freundlich beschrieben werden. Jedoch kehrte der von Donald Trump angezettelte Handelsstreit am Freitag zurück auf die Tagesordnung, indem der US-Präsident seine Bereitschaft bestätigte, weitere Importzölle über 500 Milliarden US-Dollar zu verhängen, was nicht weniger als der Gesamtheit der chinesischen US-Exporte entspreche. Die Aussage verunsicherte die Anleger einmal mehr, die sich sofort aus dem Markt zurückzogen.

Von Trump nicht genug. Stilschlecht wie immer trollte er weiter beim Kurznachrichtendienst Twitter. Dabei warf er schließlich noch China und der EU vor, Währungsmanipulation zu betreiben. Peking und Frankfurt würde ihre Devisen künstlich günstig halten, während die USA ihre Zinsen kontinuierlich erhöhe. Zuvor hatte er sich bereits in die Geldpolitik eingemischt und die politisch unabhängige US-Notenbank kritisiert. Es gibt eben fast keine Aussage Trumps, die nicht mindestens Verwunderung hervorruft, ob er sich denn nicht wieder einmal nur versprochen hat.

Verfolgt er überhaupt eine Strategie oder treibt ihn in jeder Hinsicht der Irrsinn? Die Anleger werden ihre eigene Antwort auf das Treiben Trumps finden müssen. Dass sie die fehlende Linie verunsichert, kommt dem Aktienmarkt allerdings nicht zugute, denn die Marktteilnehmer ziehen sich zurück. Nach fünf Tagen im Plus hatte der DAX schon am Donnerstag wieder schwächer geschlossen, nachdem die Zahlen einiger Konzerne unter den Erwartungen geblieben waren. Am Freitag verstärkte sich die fallende Tendenz schließlich aufgrund der eingangs genannten Aussagen.

Nicht wenige Anleger würden sich wünschen, könnten sie in der bevorstehenden Woche Zahlen und Fakten bewerten. Viele Quartalsberichte stehen vor allem in den USA auf der Agenda, wenn mehr als ein Dutzend Schwergewichte der Wall Street ihr Abschneiden präsentiert. Parallel dazu nimmt auch hierzulande der Zahlenreigen an Fahrt auf. Am Mittwoch berichten die Deutsche Bank, Linde und nachbörslich die Deutsche Börse, am Donnerstag folgen Covestro und Daimler, am Freitag ist BASF an der Reihe. Zudem findet am Donnerstag die nächste EZB-Sitzung statt.

200-Tage-Linie als Hürde

Der Verfallstermin für den DAX am Freitag ist durch und die zuvor genannte Abrechnungsspanne zwischen 12600 und 12650 Punkten gegen 13 Uhr habe gepasst. Nach der erhöhten Volatilität um Mittag präsentierte sich der DAX im weiteren Handel sehr ruhig um 12620 Punkte. Der DAX könne nun auspendeln und im späteren Handel oder am Montag wieder Kurs auf 12700 Punkte nehmen. So wäre der Plan auf der Long-Seite. Der DAX sollte aber nicht mehr unter 12550 Punkte fallen. Denn unter 12550 Punkten könnte ein Rückgang bis etwa 12400 Punkte erfolgen.

Aber hier sollte der DAX anschließend wieder nach oben drehen. Denn unterhalb von 12400 Punkten drohe schließlich ein weiterer Rückgang bis 12270 Punkte. Das Fazit: Der DAX sollte nun eigentlich so langsam wieder steigen und dabei Kurs auf 12700 und 12870 Punkte nehmen, meint Börse Daily INSIGHT, der Newsletter zur täglichen DAX-Analyse mit zwei Ausgaben pro Handelstag. Unser Börse-Daily-Experte Christian Zoller analysiert den DAX anhand verschiedener Indikatoren und entwickelt daraus seine persönliche Trading-Strategie auf den deutschen Leitindex!

Fresenius: Chance von 72 Prozent p.a.

(17.07.2018) Die Aktie von Fresenius befindet sich seit mehreren Monaten in einer klassischen Seitwärtsbewegung. Und: Mit einem Discount Call Optionsschein auf die Aktie von Fresenius mit einem Basispreis bei 60 Euro und einem Cap bei 65 Euro kann man bis zum Ende dieses Jahres eine hohe Seitwärtsrendite erzielen. Lesen Sie hier weiter.

ThyssenKrupp: Zerschlagung hebt die Stimmung

(17.07.2018) Investoren reagierten am Dienstag bei ThyssenKrupp überaus positiv auf die Nachricht, dass der bisherige Aufsichtsratschef Lehner seinen Hut nimmt. In der Folge schoss der Aktienkurs des Konzerns um mehr als acht Prozent in die Höhe und entkam durch diesen Kurssprung noch einmal einem frischen Jahrestief. Lesen Sie hier weiter.

IBM: Zahlen helfen Aktie auf die Sprünge

(20.07.2018) Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen am Donnerstag hat sich das Papier von IBM merklich auf der Oberseite abgesetzt und ist gerade im Begriff einen Boden um 140 US-Dollar aufzubauen. Noch aber müssen einige wichtige Hürden gemeistert werden! Hier eine 200-Prozent-Chance mit der IBM-Aktie. Lesen Sie hier weiter.

Call auf Deutsche Post: Trendwende

(20.07.2018) Vier Tage in Folge im Plus! Das gab es lange nicht bei der Aktie der Deutschen Post. Gestern trotzte sie sogar allen Widerständen und stieg, obwohl der Gesamtmarkt fiel. Ein Call-Optionsschein mit einem Basispreis bei 27 Euro und Fälligkeit im Dezember könnte von einer steigenden Post-Aktie überproportional profitieren. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

Palladium: Ein Strich nach unten

(20.07.2018) Im freien Fall befindet sich der Palladiumpreis derzeit. Unsicherheit bestimmt den Markt und vertreibt die Anleger. Seit Mitte Januar verlor Palladium um 23 Prozent an Wert. Und es kann noch mehr werden, denn die Tendenz zeigt derzeit wie ein Stich nach unten. Unsere Short-Idee steht mittlerweile hoch im Plus. Lesen Sie hier weiter.

Heidelberger Druck: Chance von 113 Prozent

(18.07.2018) Die Heidelberger Druck hat vor wenigen Wochen ihre Mittelfristziele bekräftigt. Die Aktie von Heideldruck ist zudem fundamental wie charttechnisch interessant. Für risikobereite Anleger stellen wir in dieser Spotlight-Ausgabe einen Mini Future Long auf die Heideldruck-Aktie mit einer Chance von 113 Prozent vor. Lesen Sie hier weiter.

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Längere Handelszeiten

Die Börse Stuttgart erweitert ihre Handelszeit bei verbrieften Derivaten. So ermöglichen BNP Paribas, Commerzbank, Citi, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan, Lang & Schwarz, Morgan Stanley, Société Générale und UBS für bestimmte Produkte den verlängerten Handel von 8 bis 22 Uhr. Die erweiterte Handelszeit gilt für rund 700.000 verbriefte Derivate, vor allem Knock-out-Produkte und Optionsscheine auf verschiedene Basiswerte.

E.ON Long: 120-Prozent-Chance

(16.07.2018) E.ON befindet sich mitten im Konzernumbau. Die Düsseldorfer wollen sich auf die Netze und das Geschäft mit dem Endkunden konzentrieren. Analysten sind guter Dinge. Mit einem Open End Turbo Long auf die E.ON-Aktie könnte sich schon auf kurze Sicht eine Trading-Chance von 120 Prozent ergeben. Lesen Sie hier weiter.

110-Prozent-Chance mit Jenoptik

(19.07.2018) Nach der Übernahme des kanadischen Autozulieferers Prodomax rechnet Jenoptik mit einem höheren Umsatz im laufenden Jahr. Die Meldung kam am Markt gut an. Mit einem Mini Future Long könnte sich bei einer weiter steigenden Jenoptik-Aktie eine Trend-Chance von 110 Prozent ergeben. Im Update: Covestro. Lesen Sie hier weiter.

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