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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN - Meldungen vom Wochenende - Aktualisierung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.07.2018, 22:37  |  497   |   |   

Schmerzliches Ende der Ära Marchionne bei Fiat Chrysler und Ferrari

TURIN - Konzernlenker Sergio Marchionne muss die Chef-Posten beim italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler und der Tochter Ferrari aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Wie ernst der Zustand des 66-Jährigen ist, machten die Mitteilungen der Unternehmen nach Dringlichkeitssitzungen der Aufsichtsräte am Samstag deutlich. An der Spitze von Fiat steht nun der bisherige Jeep-Chef Mike Manley. Und auch Formel-1-Pilot Sebastian Vettel bekommt einen neuen Chef: Fiat-Präsident John Elkann.

ROUNDUP/Probleme mit neuen Abgastests: VW muss Autos ab August zwischenparken

WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen will voraussichtlich ab August erste Fahrzeuge wegen der Schwierigkeiten mit dem neuen Abgastest WLTP zwischenlagern. Der genaue Zeitpunkt könne je nach Produktionsstandort unterschiedlich ausfallen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Für die Zwischenlagerung seien sowohl offene Flächen als auch Parkhäuser angemietet worden.

US-Börsenaufsicht brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

WASHINGTON - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen verbotener Geschäftspraktiken bei bestimmten Aktien-Hinterlegungsscheinen eine Strafe von fast 75 Millionen Dollar (64 Mio Euro) auf. Das teilte die Behörde am Freitag in Washington mit. Aktien-Hinterlegungsscheine, sogenannte ADR (American Depositary Receipts), stellen eine Alternative zum Handel von Anteilen ausländischer Firmen am US-Kapitalmarkt dar.

Infineon-Chef trotz Handelsstreit entspannt - 'Angst und ban­ge ist mir nicht'

FRANKFURT - Infineon -Chef Reinhard Ploss bleibt trotz der zunehmenden Gefahr eines Handelskrieges gelassen. "Angst und ban­ge ist mir nicht", sagte der Manager in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) auf eine entsprechende Frage. Zwar sei "die ak­tu­el­le Si­tua­ti­on auf der Welt­büh­ne der Wirt­schaft her­aus­for­dernd". Von den Einfuhrzöllen der Amerikaner auf bestimmte Halbleiter sei der Chiphersteller aber kaum betroffen. Andere mögliche Entwicklungen könne das Unternehmen aufgrund seiner "guten globalen Positionierung" abfedern. "Da­her bin ich eher mo­derat als hoch be­sorgt", sagte Ploss.

'Spiegel': Auch Porsche Panamera vor Diesel-Rückruf - 'Überprüfungen'

BERLIN/STUTTGART - Bei Porsche soll einem Bericht zufolge nach Diesel-Modellen des Cayenne und Macan nun auch die Luxuslimousine Panamera vor einem Rückruf wegen auffälliger Abgaswerte stehen. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium in Berlin meldete, werde das zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) "in Kürze" eine verpflichtende Aktion anordnen. Grund sei ein erhöhter Ausstoß schädlicher Stickoxide.

Weil gegen schärfere CO2-Auflagen für die Autoindustrie

HANNOVER - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat vor zu hohen Umweltauflagen für die Autoindustrie gewarnt. "Man darf den Bogen nicht überspannen", sagte der SPD-Politiker, der auch im VW -Aufsichtsrat sitzt, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Mit Blick auf Forderungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nach härteren CO2-Vorgaben wies Weil darauf hin, dass die EU hier bereits jetzt weltweit die strengsten Vorgaben für die Autoindustrie habe. "Ich kann nur dringend davor warnen, das weiter zu verschärfen", sagte er.

Presse: Datenleck bei Autobauern - auch VW betroffen

NEW YORK - Zehntausende Dokumente mit sensiblen Daten großer Autohersteller sind laut einem Zeitungsbericht vorübergehend öffentlich im Internet aufgetaucht. Das 157 Gigabyte umfassende Datenleck sei diesen Monat von einem Sicherheitsforscher entdeckt worden und habe Branchenschwergewichte wie Volkswagen , Toyota , General Motors , Ford , Fiat Chrysler und Tesla betroffen, schrieb die "New York Times" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe.

6000 Post-Beschwerden im ersten Halbjahr 2018

BONN - Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind bei der Bundesnetzagentur fast so viele Beschwerden über de Post-Bereich eingegangen wie im gesamten Jahr 2017. Rund 6000 schriftliche Beschwerden zählte die Behörde in den ersten sechs Monaten in Sachen Post-Dienstleistungen, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ein Rekord. Im gesamten vergangenen Jahr lag die Zahl mit 6100 nur knapp darüber. Angesichts des stetig wachsenden Paketmarktes mit mehr als 3,3 Milliarden Zustellungen im vergangenen Jahr liegen die Beschwerdezahlen aber weiter auf niedrigem Niveau.

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