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Anlegerverlag ISRA Vision: Ist die Korrektur noch abzuwenden?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
23.07.2018, 08:00  |  655   |   |   

Dass eine Aktie in einem soliden Aufwärtstrend auch mal korrigiert, ist völlig normal, es ist sogar wünschenswert, denn das ist die Chance, um auf etwas tieferem Niveau einen bereits fahrenden Zug doch noch zu erwischen oder Positionen aufzustocken. Das Problem bei der ISRA Vision-Aktie (ISIN: DE0005488100) ist aber ihre Marktenge sowie Tempo und Reichweite des vorherigen Rallye-Impulses.

Zwischen Anfang April und Ende Juni hatte sich der Kurs in der Spitze fast verdoppelt. Und auch, wenn dieser Spezialist für Hard- und Software zur optischen Steuerung und Überwachung komplexer Produktionsprozesse angesichts seiner Branche eine glänzende Perspektive hat, das war dann eben doch ein sehr großer Schluck aus der Pulle. Und die Sorge, dass eine Korrektur, wenn sie erst einmal angelaufen ist, leicht vergleichbar dynamisch und weitreichend ausfallen kann wie die Rallye zuvor basiert darauf, dass ISRA Vision ein eher marktenges Papier ist. Da das derzeitige Niveau bereits eine recht hohe Bewertung über das Kurs/Gewinn-Verhältnis bedeutet, wären starke Quartalsergebnisse sicherlich für viele ein Argument, die Aktie zu halten, erst einmal nicht Kasse zu machen. Aber das Ergebnis zum 2. Quartal steht erst für Ende August an. Und die Entscheidung, ob ISRA Vision jetzt in eine Korrektur einschwenkt, fällt jetzt. Denn:

 

 

Mit anderthalb Beinen ist sie bereits drin. Am Donnerstag schloss die Aktie erstmals seit Beginn der Rallye unter der 20-Tage-Linie, unter dem Leitstrahl der Rallye, an der zuvor immer wieder beherzt zugegriffen wurde. Und statt da sofort schwungvoll dagegenzuhalten, gingen die Abgaben am Freitag weiter. Eine letzte Mini-Supportlinie wäre da, das Verlaufstief der vorangegangenen Woche bei 52,70 Euro. Diese Linie hielt am Freitag stand. Aber dass müsste heute ausreichen, um neue Käufe zu generieren, ansonsten wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das „natürliche“ Kursziel einer Korrektur, das markante Hoch vom Januar bei 48,70 Euro, damals das Rekordhoch, zügig angelaufen wird. Und wenn es so käme, wäre Vorsicht geboten, denn die Marktenge der Aktie kann dazu führen, dass diese Linie nicht hält. Dann wäre es entscheidend, einen Boden oder klare Signale in den Candlestick-Charts abzuwarten, die indizieren würden, dass die Bullen zurückkommen. Wir bleiben da natürlich dran!

 

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