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Banco di Santander Q3 eigentlich gut gelaufen!

25.07.2018, 09:12  |  491   |   |   

Zu den Zahlen: Bei der spanischen Santander Bank sank der Gewinn im Quartal um 3 Prozent auf 1,70 Mrd. Euro, darin sind aber 300 Mio. Euro an Kosten für die Integration der Banco Popular enthalten. Ansonsten hätte das Geldinstitut ein Gewinnplus von 14 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro ausweisen können. Währungsbereinigt stieg der Gewinn um 28 Prozent. Die Nettozinserträge betrugen 8,48 Mrd. Euro im abgelaufenen Quartal, der Bruttoertrag blieb stabil bei 12,01 Mrd. Euro. Die Risikovorsorge fiel hingegen um 12 Prozent auf 2,02 Mrd. Euro. An den selbst gesteckten Gesamtjahreszielen bei den Kapitalquoten sowie bei der prozentual zweistelligen Steigerung des Gewinns je Aktie hält die Bank aber fest. Starkes Wachstum in Brasilien, Spanien, Mexiko und den USA habe das schwache Marktumfeld in anderen Regionen mehr als kompensiert.

Übernahme belastet noch

Technisch hingegen zeichnet sich im Bereich von 4,50 Euro ein möglicher Boden ab, der allerdings mit einem weiteren Kursanstieg der Santander-Aktie bestätigt werden sollte. Denn erst anschließend kann tatsächlich eine feste Aufwärtsbewegung einsetzen und ermöglicht es Investoren hieran zu partizipieren. Dank eines positiven Starts in den Handelstag könnte ein Kaufsignal sogar noch in dieser Woche zustande kommen und ein Long-Investment gestartet werden.

4,82 Euro im Fokus

Für einen nachhaltigen Abschluss des seit Anfang Juni im Aufbau befindlichen Bodens muss mindestens das Niveau von 4,82 Euro per Wochenschlusskurs überwunden werden. Erst dann können Investoren mit einem Lauf der Santander-Aktie zunächst bis in den Bereich von 5,15 Euro rechnen, darüber sogar bis grob 5,50 Euro. Hierfür kann beispielshalber auf den Turbo Call Optionsschein (WKN: DD8S4T) zurückgegriffen werden, wodurch bei Erreichen der übergeordneten Zielzone eine Rendite von bis zu 139 Prozent herausspringen sollte. Eine Verlustbegrenzung ist verständlicherweise aber noch unter den jüngsten Verlaufstiefs von 4,46 Euro anzusetzen.

Neutrale Handelsspanne

Sollte das Wertpapier hingegen unter das Stop-Niveau zurückfallen, muss mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends zunächst bis 4,20 Euro gerechnet werden, darunter sogar auf 3,85 Euro. Positiv hervorzuheben bleibt jedoch, dass der langfristige Abwärtstrend bestehend seit Ende 2007 bereits überwunden werden konnte und nun eine unterstützende Funktion übernommen hat. Trotzdem schützt es das Wertpapier nicht vor weiteren Rückschlägen!

Banco di Santander (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 4,82 // 4,88 // 4,96 // 5,00 // 5,06 // 5,11 Euro
Unterstützungen: 4,69 // 4,61 // 4,55 // 4,51 // 4,46 // 4,40 Euro

Strategie: Kaufenswert ab 4,82 EUR

Dank der regen Nachfrage nach Wertpapieren der Banco di Santander können Long-Positionen vermutlich schon sehr bald gestartet werden. Als Break-Even-Point wird das Niveau von 4,82 Euro gehandelt, von wo aus die Aktie bis zum Niveau von 5,50 Euro durchstarten könnte. Über den vorgestellten Turbo Call Optionsschein (WKN: DD8S4T) können Investoren bei Zieleinlauf so bis zu 139 Prozent Rendite einfahren. Ein Stop sollte gemessen am Basiswert aber noch unter dem Niveau von 4,46 Euro angesetzt werden.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DD8S4T Typ: Call-Optionsschein
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 0,50 - 0,51 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 4,2621 Euro Basiswert: Banci di Santander
akt. Kurs Basiswert: 4,74 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 5,50 Euro
Omega: 8,62 Kurschance: + 139 Prozent

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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