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ROUNDUP/Aktien New York: Wenig Bewegung vor Treffen zwischen Trump und Juncker
Foto: Justin Lane - dpa

ROUNDUP/Aktien New York Wenig Bewegung vor Treffen zwischen Trump und Juncker

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.07.2018, 16:53  |  1067   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Kurz vor dem Treffen der Präsidenten von USA und EU-Kommission haben sich die Anleger an der Wall Street zurückgehalten. Die wichtigsten Aktienindizes bewegten sich am Mittwoch nur wenig. Donald Trump und Jean-Claude Juncker machten zuletzt klar, dass sie sich im Handelsstreit im Recht sehen und von der jeweils anderen Seite ein Einlenken erwarten.

Der Dow Jones Industrial fiel im frühen Handel um 0,23 Prozent auf 25 184,62 Punkte, nachdem er am Dienstag noch von überwiegend guten Unternehmenszahlen profitiert hatte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es zuletzt um 0,11 Prozent auf 2823,57 Punkte nach oben.

Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 0,28 Prozent auf 7427,32 Punkte. Er hatte am Dienstag ein Rekordhoch erklommen.

Schlusslicht im Dow waren die Aktien von Boeing mit einem Minus von fast 3 Prozent. Der Flugzeugbauer hatte zwar gute Quartalszahlen präsentiert und die Umsatzprognose angehoben. Offenbar störten sich die Anleger aber daran, dass die neuen Tankflugzeuge für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten das Unternehmen teuer zu stehen kommen.

An der Indexspitze zogen die Anteilscheine von Coca-Cola um rund 2,5 Prozent an. Der Getränkeriese hatte im zweiten Quartal weiter vom Trend zu kalorienarmen Produkten profitiert. Auch dank Kosteneinsparungen hatte der Unternehmensgewinn deutlich zugelegt und die Analystenerwartungen übertroffen.

Bei General Motors (GM) sorgten Belastungen durch den amerikanisch-chinesischen Handelsstreit für schlechte Stimmung. Der im zweiten Quartal bekanntgegebene Ergebnisrückgang veranlasste die Amerikaner zu einer Gewinnwarnung, was die Aktien um fast 7 Prozent absacken ließ.

AT&T-Aktien verloren angesichts durchwachsener Zahlen rund 4 Prozent. Der Telekomkonzern hatte zwar im abgelaufenen Quartal überraschend gut verdient, war aber mit dem Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Dass ein geplanter Stellenabbau den erwarteten Gewinnanstieg bei UPS gebremst hatte, störte die Investoren nicht, im Gegenteil: Die Aktien des Paketdienstes gewannen gut 3 Prozent. Der um den Stellenabbau bereinigte Gewinn je Aktie war höher als erwartet ausgefallen.

Mit Blick auf die Technologiewerte legte der Chip-Spezialist Texas Instruments eine Woche nach dem unerwarteten Rücktritt von Vorstandschef Brian Crutcher überraschend gute Quartalszahlen vor. Dennoch büßten die Anteilscheine mehr als 2 Prozent ein. Analyst Timothy Arcuri von der schweizerischen Großbank UBS mahnte, es drohe eine zyklische Abschwächung zum Ende des Jahres, die negative Auswirkungen auf die Nachfrage aus der Industrie haben dürfte./la/he

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