Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 30-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
30.07.2018, 03:58  |  2279   |   

Das zumindest verringere die von Marktbeobachtern erkannte Rezession der chinesischen Wirtschaft, die befürchtet wurde.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bei der momentanen Marktsituation in Kombination mit den ungewöhnlich hohen Außentemperaturen der vergangenen Woche war es wieder einmal nicht einfach einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber dennoch versuchen wir, das Geschehen mal etwas einzuordnen. Am Dienstag verkündete China, seine Industrie gegen die negativen Auswirkungen der Strafzölle schützen zu wollen. Es solle, so der Plan der Regierung, die eigene Wirtschaft stimuliert werden ohne die Kreditvergabe ausufern zu lassen.

Das zumindest verringere die von Marktbeobachtern erkannte Rezession der chinesischen Wirtschaft, die aufgrund des weltweit ausufernden Handelsstreits befürchtet wurde. Ähnliche Planungen laufen derzeit auch in den USA. So versprach der US-Präsident seinen Bauern z.B. Unterstützung, die sie als Ausgleich dafür erhalten sollen, dass sie ihr Soja nicht mehr nach China liefern können.

Das Treffen zwischen EU-Chef Jean-Claude Juncker und Trump scheint zunächst ein Erfolg gewesen zu sein. Man spricht wieder miteinander und die Strafzölle für die Autobauer sind vorerst vom Tisch. Die Stimmung war auf jeden Fall so entspannt, dass Europa laut Juncker nun mehr Soja aus den USA kaufen werde.

Aber dennoch zeigen sich die Aktienmärkte richtungslos und lasen noch keinerlei klare Tendenz erkennen. In der abgelaufenen Handelswoche zumindest ging es leicht aufwärts. Der Dow Jones konnte immerhin rund 1,5 % auf 25.451 Punkte zulegen, während der DAX mit einem Plus von rund 2,4 % aufwarten konnte. Das war seit langem mal wieder ein interessantes Bild, dass der DAX so viel besser abschnitt als der Dow Jones.

Gespalten sind auch die Meinungen über den zukünftigen Goldpreis. Während einige Analysten kein Potenzial für die nähre Zukunft sehen, da Gold bisher nicht von der Eskalation im Handelsstreit profitieren konnte, gehen andere wiederum von einem Goldpreis von 1.500,- USD je Feinunze aus, was noch in diesem Jahr erreicht werden könnte und auch den Silberpreis mitziehen würde. Vergangene Woche merkte man davon zunächst noch nichts. Während der Silberpreis unter Schwankungen zum Handelsschluss am Freitag mit rund 15,50 USD pro Unze wieder auf dem Niveau der Vorwoche notierte, verlor der Goldpreis, wenn auch nur minimal, 0,08 % auf rund 1.223,- USD pro Unze.

Fakt ist, das Interesse der Anleger in Bezug auf Edelmetalle befindet sich auf einem 20-Jahres-Tief. Nicht zuletzt deshalb sehen die Experten von GFMS, einem Tochterunternehmen von Thomson Reuters, gute Chancen für den Goldmarkt. In ihrem jüngsten „Gold Survey 2018“ verweisen die Analysten auf eine anziehende Nachfrage durch Finanzinvestoren, aber auch positive Nebeneffekte von Seiten der Zentralbanken. Daher halten sie noch in diesem Jahr einen Goldpreis von 1.500,- USD je Feinunze für gut möglich.

Besser hingegen lief es beim Kupfer. Der Preis des rötlichen Industriemetalls konnte sich in der vergangenen Handelswoche um 1,5 % auf 6.242,- USD je Tonne erholen.

Wie an den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

 

Maple Gold Mines – das schaut gut aus

Bei den Explorationsarbeiten wurden neue vererzte Zonen entdeckt, die zuvor noch als Abraum galten.

 

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Firesteel Resources auf Mineneröffnungskurs!

Die Arbeiten an der ‚Laiva’-Mine schreiten planmäßig voran, so dass dem Produktionsbeginn im vierten Quartal 2018 nichts im Weg stehen sollte.

 

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Schweizer Privatbank kauft White Label-Software von GoverMedia Plus

 

Kern der Vereinbarung sind die Entwicklung und der Verkauf einer urheberrechtlich geschützten ‚White Label’-Messaging-Plattform für die interne Kommunikation der Bank.

 

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Copper Mountains Top-Bohrergebnisse rufen Analysten auf den Plan

Ziel ist die Definition ausreichender Ressourcen als Grundlage für eine Machbarkeitsstudie zum Erschließungspotenzial der früher produzierenden Mine.

 

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Erweiterung der Partnerschaft mit SAP durch Wirecard Extensions

    Früher unter dem Namen SAP Hybris bekannt, ist die SAP Customer Experience ein internationaler Anbieter von Multichannel-E-Commerce und Product-Content-Management-Software.

     

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     Endeavour Silvers neue Mine mit 269 Gramm pro Tonne Silber auf dem Weg zu kommerziellen Produktion

     

    Aufgrund der Nähe zur neuen ‚El Compás’-Mine bietet dieses Konzessionsgebiet die Chance für weiteres kurzfristiges Wachstum der Mine.

     

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    TerraX Minerals weitet hochgradige Zone um weitere 400 m aus

    Sehr gute Ergebnisse in diesem Bereich scheinen keine Seltenheit zu sein, denn erst Mitte dieses Monats wurden Resultate veröffentlicht, die Gehalte von 24,75 g/t Au über 5,50 m einschließlich 44,82 g/t Au über 3,00 m enthielten.

     

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     Cameco macht ernst – Kaufen statt produzieren die neue Devise?

    Ausgehend von Produktionskürzungen im Volumen von rund 33 Mio. Pfund seit dem Jahr 2016 sprechen Marktbeobachter von einer brisanten Marktlage!

     

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    Viele Grüße

    Ihr

    Jörg Schulte


     


     


     

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