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30.07.2018, 08:15  |  238   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex ging mit Zugewinnen in das Wochenende und schloss am Freitag via Xetra mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 12.860,40 Punkten. Das Wochenplus belief sich somit auf 2,38 Prozent. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,747 Mrd. Euro. Auch die restlichen europäischen Leitindizes konnten durchweg Kursgewinne verbuchen. Europas Leitindex EuroStoxx50 zog um 0,51 Prozent auf 3.527,18 Zähler an. Die beste Performance der liquiden europäischen Indizes wies der spanische Ibex35 auf, der mit einem Plus von 0,90 Prozent bei 9.867,90 Punkten aus dem Handel in Madrid ging. Bereits vor der europäischen Handelszeit wies der DAX-Konzern BASF Quartalszahlen aus. Die BASF konnte die Analystenschätzungen mit einem Umsatz von 16,78 Mrd. Euro und einem EBIT von 2,3 Mrd. Euro übertreffen und bestätigte zudem die Jahresprognose 2018. Dennoch kam die Aktie am Freitag unter die Räder, denn der starke Euro hatte dennoch am Umsatzwachstum gezehrt. Auch die schwachen Renditen im Segment der Spezialchemie schlugen ins Kontor. Nach dem Kursrutsch von Facebook traf es nun an der US-Technologiebörse NASDAQ ein weiteres US-Unternehmen des Segments „Soziale Medien“. Die Quartalszahlen von Twitter enttäuschten und sorgten für einen Kursrutsch von über 20 Prozent. Zwar hatte Twitter einen Gewinn von 0,17 US-Dollar je Aktie und einen Umsatz von 710,5 Mio. US-Dollar ausgewiesen, doch die Nutzerzahlen sanken und dies führte dazu, dass Twitter rund 6 Mrd. US-Dollar an Marktkapitalisierung an einem Tag verlor. Im Vergleich zu dem Verlust von rund 130 Mrd. US-Dollar bei Facebook sind dies beinahe „Peanuts“. Der Dow-Jones-Konzern Merck & Co übertraf hingegen die Prognosen der Analysten und wies einen Umsatz von 10,5 Mrd. US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 1,06 US-Dollar aus. Der US-Ölriese Chevron hingegen verfehlte die Schätzungen und publizierte einen Gewinn von 1,78 US-Dollar und einen Umsatz in Höhe von 42,24 Mrd. US-Dollar. Neben einer Reihe von Quartalsergebnissen wurde am Freitag um 14:30 Uhr auch das US-BIP für das zweite Quartal publiziert. Es wurde erwartungsgemäß mit einem Plus von 4,1 Prozent veröffentlicht. An der Wall Street beendeten die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 den Handelstag mit Kursverlusten. Die Verluste der Technologiebörse NASDAQ und deren Leitindex NASDAQ100 fiel im Vergleich zum Dow Jones und S&P500 jedoch wesentlich stärker aus. Der NADAQ100 rutschte um 1,40 Prozent auf 7.296,78 Punkte, nachdem innerhalb der Handelswoche nochmals ein Rekordhoch von 7.511,39 Punkten erzielt wurde.

In der neuen Handelswoche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer in erster Linie auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch und die US-Arbeitsmarktdaten für den Juli am Freitag. Am Montag werden um 11:00 Uhr das Dienstleister-, Industrie- und Verbrauchervertrauen für die Eurozone im Juli, sowie das Geschäftsklima für die Eurozone im Juli veröffentlicht. Am Nachmittag werden um 14:00 Uhr deutsche Verbraucherpreise für den Juli und um 16:00 Uhr aus den USA die schwebenden Hausverkäufe im Juni herausgegeben.



Ausblick DAX

Die neue Handelswoche beginnt mit Kursabgaben in der Region Asien-Pazifik. Alle Leitindizes der Region notierten am Morgen im roten Bereich. Auch die US-Futures wiesen durchweg Kursverluste auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 12.778 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex ging am Freitag mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 12.860,40 Punkten aus dem Xetra-Handel. Der tags zuvor an dieser Stelle technisch ermittelte Widerstand beim 61,8prozentigen Fibonacci-Retracement bei 12.882 Punkten wurde nun erstmals getestet und gen Süden verlassen. Ausgehend vom Verlaufstief des 26. März 2018 bei 11.726,62 Punkten bis zum jüngsten Verlaufshoch des 22. Mai 2018 bei 13.2014,31 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite möglicherweise ableitbar. Der erste Widerstand könnte durch die noch offene Kurslücke vom 15. Juni auf den 18. Juni bei 13.010,54 Punkten zu ermitteln sein, weitere Widerstände wären das Hoch vom 15. Juni bei 13.170,05 Punkten und das Hoch vom 22. Mai bei 13.2014,31 Punkten. Die Unterstützungen fänden sich bei den Marken von 12.640/12.465 und 12.291 Punkten.


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