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Aktien Europa: Geschäftsberichte trüben vor Notenbankentscheidungen die Stimmung
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Aktien Europa Geschäftsberichte trüben vor Notenbankentscheidungen die Stimmung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
30.07.2018, 09:54  |  408   |   |   

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Anleger am europäischen Aktienmarkt halten sich nach der jüngsten Erholung zunächst zurück. Sie warten auf die Fortsetzung der Berichtssaison der Unternehmen, nachdem es hier zu Wochenbeginn erst einmal etwas ruhiger zuging. Zudem stehen in der neuen Woche Entscheidungen wichtiger Notenbanken an. Auch von dieser Seite gibt es also gewisse Unsicherheiten.

Der EuroStoxx 50 fiel am Montagvormittag um 0,25 Prozent auf 3518,51 Punkte. Für den französischen Cac 40 ging es um 0,34 Prozent auf 5493,08 Punkte bergab und der britische FTSE 100 fiel um 0,33 Prozent auf 7676,10 Punkte.

Während von der US-Notenbank Fed am Mittwoch keine Überraschung zu erwartet ist - hier rechnen Experte erst im September mit einer weiteren Zinserhöhung - sieht es bei der japanischen Zentralbank am Dienstag und der britischen Notenbank am Donnerstag anders aus. Mit Blick auf Japan ist unklar, ob es Veränderungen beim Renditeziel geben wird. Währenddessen wird am Markt von der Bank of England eine Zinserhöhung erwartet, allerdings hatte sie die Märkte in der Vergangenheit immer mal wieder überrascht.

Mit Blick aufs Branchentableau waren Reisewerte und Versicherer unter den wenigen moderaten Gewinnern. Am Ende der Sektorenübersicht rutschte der Index der Lebensmittelhersteller Stoxx Europe 600 Food & Beverage um mehr als 1 Prozent ab.

Die Aktien des Bierbrauers Heineken knickten um 5,61 Prozent ein, nachdem dieser den Ausblick für die Gewinnmargen gesenkt hatte. Ein Grund ist die schnelle Expansion in Lateinamerika, wo nicht so hohe Margen erzielt werden. im britischen FTSE 100 fielen die Papiere des Getränkekonzerns Diageo im Sog um fast anderthalb Prozent auch AB Inbev zeigten sich schwach.

Dem Gasekonzern Air Liquide machte derweil im ersten Halbjahr der starke Euro zu schaffen. Trotz einer starken Nachfrage fiel der Umsatz wegen der Wechselkursbelastung ein wenig. Auf vergleichbarer Basis wäre der Umsatz indes deutllich gestiegen./mis/jha/

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