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Anlegerverlag Facebook: Langfristige Trendlinien kommen näher – brechen die auch noch?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
31.07.2018, 11:38  |  534   |   |   

Umsatz unter Druck, die Kosten steigen … das ist laut CNBC’s Jim Cramer das Rezept für Short-Trades. Dem kann man nicht widersprechen. Und genau diesem Problem sieht sich Facebook (ISIN: US30303M1027) jetzt gegenüber. Wir hatten ja schon im April nach der bullishen Reaktion auf die Zahlen zum ersten Quartal darauf hingewiesen, dass die Ansicht, der Cambridge Analytica-Skandal habe dem Unternehmen nicht geschadet, mit den damaligen Zahlen nicht belegbar war, weil dieser Skandal erst am 19. März bekannt wurde. Und zwölf Tage vor dem Ende des Quartals können da noch keine Spuren erkennbar gewesen sein, vor allem nicht bei den alles entscheidenden Werbeeinnahmen. Jetzt bekam man den Salat:

Dieser Skandal hat sich sehr wohl ausgewirkt. Und dass die meisten Akteure wirklich gedacht hatten, die Zahlen des ersten Quartals hätten bewiesen, dass da nichts passiert, sah man daran, dass die Aktie unmittelbar vor Veröffentlichung der Bilanz ein neues Rekordhoch erreichte. Und dann zusammenklappte. Aber!

 

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Vom Rekordhoch bei 218,62 US-Dollar auf gestern im Tief 166,56 US-Dollar ist es zwar ein immenser Weg. Aber nach dem Bekanntwerden dieses Skandals Ende März war die Aktie auf im Tief 149 US-Dollar gefallen. Eigentlich gäbe es jetzt, da man die Gewissheit hat, dass da etwas angebrannt ist, keinen Grund, dieses Tief nicht zu testen, ggf. sogar zu unterbieten. Was wiederum charttechnisch bedeuten würde, dass die beiden längerfristigen Trendlinien bei aktuell 155 und 160 US-Dollar brechen würden.

Das werden die Bullen sicherlich zu verhindern versuchen. Aber ob es gelingt, ist noch gar nicht so sicher. Angenommen, die heute Abend anstehende Quartalsbilanz von Apple (siehe unsere aktuelle, parallel hierzu erscheinende Analyse zu Apple) würde enttäuschen, würde das den Druck auf die FAANG-Aktien Facebook, amazon.com, Apple, Netflix und Alphabet (Google) intensivieren. Und dann würden wohl ziemlich viele Anleger, die ihren Lieblingsaktien momentan noch die Stange halten, von der Fahne gehen. Ein Bruch dieser beiden langfristigen Trendlinien wäre somit alles andere als unmöglich.

 

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