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    Goldreserven: Russland kauft wieder zu, Deutschland verkauft

    Der World Gold Council hat seine Liste zu den Goldbeständen der Notenbanken aktualisiert. Russland war wie zuletzt der aktivste Käufer am Markt. Deutschland dagegen reduzierte seine Bestände.

    Russland vergrößert seinen Goldschatz

    Regelmäßig veröffentlicht der Branchenverband World Gold Council auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds (IMF) und der weltweiten Notenbanken ein Ranking zu den offiziellen Goldbeständen. Die aktuelle Übersicht bezieht sich auf den Juni und zeigt, dass Russland weiterhin der aktivste Käufer am Markt ist. Die Zentralbank kaufte 15,8 Tonnen Gold im Juni und hat damit in jedem Monat dieses Jahres seinen Goldschatz vergrößert. Genug Reserven für weitere Käufe dürften die Russen haben, denn im Frühjahr hatte das Land seine US-Bonds komplett verkauft. Es war eine Reaktion auf weitere Sanktionen durch die Regierung in Washington.

    Gold

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    ISIN:XD0002747026WKN:CG3AB0

    Deutschland auf der Verkäuferseite

    Neben Russland haben auch Kasachstan (3 Tonnen), Mexiko (0,1 Tonnen), Kirgistan (0,4 Tonnen) sowie Weißrussland (0,1 Tonnen) ihre Goldbestände erhöht. Die türkischen Notenbank TCMB kaufte ebenfalls 1,9 Tonnen Gold hinzu, allerdings reduzierten die türkischen Geschäftsbanken ihre bei der Bank gehaltenen Bestände um satte 15,8 Tonnen. Auf der Verkäuferseite befindet sich die Deutsche Bundesbank, die 1,2 Tonnen Gold abgab. Warum man auf diesem Preisniveau ohne Not seine Bestände reduziert, bleibt ein Geheimnis der Geldhüter. Die Chinesen sind in diesem Jahr sehr zurückhaltend. Allerdings glauben viele Marktteilnehmer, dass die ausgewiesenen Goldbestände von 1.842,6 Tonnen nicht glaubwürdig sind, da sie nicht mit den Import- und Produktionsdaten des Landes zusammenpassen. Dazu gab es bereits sehr interessante Aussagen von chinesischen Branchenvertretern. China ist der größte Goldproduzent und Goldkonsument der Welt.

    Hier entsteht die nächste Goldmine im „Golden Triangle“

    Angesichts des Pessimismus am Markt und des niedrigen Goldpreises scheint jetzt ein guter Zeitpunkt zu sein, um sich bei Goldaktien zu positionieren. Ein interessanter Wert ist IDM Mining (0,07 CAD | 0,04 Euro; CA44939Q1063), denn das Unternehmen will bereits im kommenden Jahr mit dem Bau einer Goldmine im „Golden Triangle“ von British Columbia beginnen. Laut der jüngst aktualisierten Ressourcenschätzung verfügt man für sein Red Mountain-Projekt bereits über 700.000 Unzen Gold sowie mehr als 2,2 Mio. Unzen Silber im höherwertigen Status „Measured & Indicated“ (mehr hier). Im Herbst will IDM eine neue Machbarkeitsstudie (Feasibility-Study) vorlegen. Wenn alles wie bislang planmäßig verläuft, soll schon im kommenden Jahr mit dem Bau der Untertagemine begonnen werden. In der bisherigen Feasibility-Studie geht IDM von einem Investitionsbedarf (Capex) von 136 Mio. Dollar aus, einem Free Cashflow pro vollem Produktionsjahr von 145 Mio. CAD und niedrigen Produktionskosten (AISC) von 658 US-Dollar je Unze (mehr hier).

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