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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 31-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
06.08.2018, 04:45  |  1674   |   

US-Präsident Trump verteilte letzte Woche eine Beruhigungspille mit dem ‚Juncker-Deal’, sorgte aber mit neuen Drohgebärden in Richtung China schon wieder für Ängste vor einer Eskalation im schwelenden Handelskonflikt.

Im vergangenen Monat feierte der Deutsche Aktienindex seinen 30. Geburtstag bei guter Verfassung, auch wenn er sich charttechnisch noch im Niemandsland befindet und Impulse für weiter steigende Notierungen ausbleiben. Während auf der einen Seite im Bereich von 12.800 Punkten eine solide charttechnische Unterstützung verläuft, fehlt auf der anderen Seite die Kraft, nach oben über die psychologisch und charttechnisch wichtige 13.000 Punkte-Marke auszubrechen. Neben der ohnehin schwierigen Charttechnik fehlt dem DAX ebenso wie den anderen Märkte Rückendeckung aus der Politik. Zwar verteilte US-Präsident Trump letzte Woche eine Beruhigungspille mit dem ‚Juncker-Deal’, sorgte aber mit neuen Drohgebärden in Richtung China schon wieder für Ängste vor einer Eskalation im schwelenden Handelskonflikt. Bereits in den zurückliegenden Monaten hatte der Streit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt die konjunkturellen Frühindikatoren und Stimmungsbarometer spürbar zurückgeworfen.

 

Laut aktueller Berichtssaison strotzen US-Unternehmen nur so vor Kraft. Im S&P 500 haben bislang 53 % der Unternehmen ihre Zahlen präsentiert. Davon lagen 83 % über den Gewinneinschätzungen und 77 % über den Umsatzerwartungen. Infolgedessen sehen die US-Märkte weiterhin gut aus, wobei dem S&P 500 nur noch rund 2 % für ein neues Rekordhoch fehlen.

 

Von den DAX-Unternehmen selbst kommen derweil in der laufenden Berichtssaison zum zweiten Quartal keine wirklich neuen Impulse, auch wenn es vereinzelt, wie der Deutschen Bank oder SAP, durchaus gelungen ist, die Anleger sehr positiv zu überraschen. Konkret konnten bisher ein Drittel der vorgelegten Unternehmen die Analystenerwartungen schlagen, während zwei Drittel allerdings die Analystenschätzungen verfehlten. Somit bleibt das bisherige Fazit der Berichtssaison: ‚Durchwachsen’!

 

Auf Basis des KGVs schauen die DAX-Werte allerdings günstig aus. Mit einem KGV von 13 per 2018 ist der Index nicht zu hoch bewertet, zumal davon ausgegangen wird, dass rund 77 % der DAX-Konzerne ihre Dividenden erhöhen werden.

 

Ebenfalls alles andere als zu hoch bewertet sind die Rohstoffe! Der Kupferpreis befindet sich nach den jüngsten Kursverlusten wieder auf dem tiefsten Stand seit Oktober vergangenen Jahres, nachdem zuvor noch ein Vier-Jahreshoch markiert wurde. Auf Sicht von nur drei Wochen verlor der Kupferpreis allein rund 11 %. Als Gründe für die Kursverluste werden der starke USD und die Ängste bezüglich eines weiter eskalierenden Handelskriegs zwischen den USA und China ins Feld geführt. Derzeit sei der Markt einer geringeren Nachfrage bei steigender Produktion ausgesetzt. Die Kupferproduktion ist laut der International Copper Study Group im ersten Quartal 2018 um 7,1 % angestiegen, wofür hauptsächlich eine deutliche Produktionssteigerung der weltgrößten Kupfermine ‚Escondida’ verantwortlich gemacht wird. Deshalb wundert es nicht, dass der Kupferpreis in der abgelaufenen Handelswoche nicht zulegen konnte und sogar noch weitere 1,1 % auf 6.171,- USD pro Tonne verlor. Marktbeobachtern zufolge könnte aber bereits das Schlimmste hinter uns liegen und die Zeichen für mittelfristig steigende Kupferpreise wieder gutstehen, zumal die ‚Escondida’ aufgrund der laufenden Tarifverhandlungen wieder bestreikt werden könnte, was dann die Angebotsseite zunächst wieder ausdünnen sollte.

 

Die Edelmetalle tendierten in der vergangenen Handelswoche eher seitwärts. So notiert der Goldpreis auf Wochenbasis mit einem Mini-Minus von 0,08 % bei 1.213,- USD pro Unze. Gleiches kann man auf den Silberpreis übertragen, der auf Wochenbasis ebenfalls mit einem Minus von nur 0,05 % mit 15,43 USD je Unze aus dem Handel ging.

 

Wie an den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

 

Saturn Oil & Gas auf Erfolgsspur und im Fokus der Investoren

Saturn konnte in den vergangenen 18 Monaten ein Portfolio von über 24 ‚Sections’ Öl-Lizenzen in der Region um Kindersley aufbauen.

 

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Maple Gold Mines erweitert hochgradige Vererzung der Nika Zone

Die Bohrung DO-18-241 überprüfte die Ostgrenze der vor Kurzem definierten Vererzung im Zentrum der ‚NW Gap Area’ und bestätigt die östliche Fortsetzung der Goldvererzung.

 

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Auryn Resources gibt für 4,6 Mio. CAD neue Aktien aus

 

Die Emission soll in zwei Tranchen erfolgen.

 

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Uran - beginnt nun der Bullenmarkt?

 

    Eine weitere stabilisierende Nachricht für den Uranmarkt lieferte Cameco noch mit der Ankündigung, das für die Langfristigen Verträge benötigte Uran über den Spotmarkt einzukaufen.

     

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    Neue Vereinbarungen für EnWave lassen das zweite Halbjahr vielversprechend starten

    Neue Vereinbarungen für EnWave lassen das zweite Halbjahr vielversprechend starten EnWave hat mit seiner ‚REV™’-Technologie schon fast einen neuen Standard zur Dehydratisierung von Nahrungsmittel und Biomaterialen eingeführt.

     

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    Endeavour Silver legt Finanzergebnisse für das 2. Quartal vor

      Die ‚El Cubo‘-Mine übertreffe dafür weiterhin die Planvorgaben, biete Rekord-Erzgehalte und liefere dem Unternehmen einen starken Cashflow.

       

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      Osisko Gold Royalties steigert Cashflow im 2. Quartal um 40 %

      Allerdings bedeuteten die Nettoeinnahmen aus Förderzins- und Vorkaufsrechten eine Marge von 87 %, womit man erneut den höchsten Wert im gesamten Metall- und Bergbausektor erzielte.

       

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      GoverMedia zeigt auch offline Präsenz

      Neben dem beeindruckenden Deal mit einer einer der größten Kryptowährungsbörsen EXMO und dem Verkauf einer ‚White–Label’–Lösung an ein Genfer Bankinstitut zur internen Kommunikation konnte GoverMedia auch abseits der einschlägigen Presse auf sich Aufmerksam machen.

       

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      Viele Grüße

      Ihr

      Jörg Schulte


       


       


       

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