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Nachrichtenquelle: flatex select
06.08.2018, 08:15  |  313   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex ging am Freitag mit einem Plus von 0,55 Prozent und einem Wochenminus von 1,90 Prozent bei 12.615,76 Punkten aus dem Xetra-Handel. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,300 Mrd. Euro. Nachbörslich konnte der XDAX bis auf 12.640,56 Punkte klettern. Auf 2018er-Basis dümpelt der DAX dahin und liegt mit dem Schlusskurs vom Freitag bei einem Minus von 2,34 Prozent. Die restlichen europäischen Leitindizes gingen durchweg mit Zugewinnen in das Wochenende. Europas Leitindex EuroStoxx50 konnte um 0,38 Prozent auf 3.482,40 Punkte zulegen. Die Pole Position der liquiden europäischen Aktienmärkte holte sich die Börse in Mailand mit dem FTSE MIB, der um 0,80 Prozent auf 21.586,85 Punkte anstieg. Am Freitag wurden eine Reihe von Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Juli aus Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien ausgewiesen. Nur die Daten aus Italien konnten die Schätzungen der Analysten überbieten. Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone wurde anstatt der erwarteten 54,4 Punkte mit 54,2 Punkten publiziert. Der Einzelhandelsumsatz für die Eurozone im Juni enttäuschte mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent im Vergleich zu den prognostizierten 0,4 Prozent Plus auf Monatssicht. Auch aus den USA konnten die Einkaufsmanagerindizes nicht überzeugen und fielen schwächer aus. Der Index on ISM wies einen Punktestand von 55,7 Punkten im Juli auf, hier wurden mit 58,7 Punkten deutlich mehr erwartet. Das Highlight am Freitag waren aber die US-Arbeitsmarktdaten für den Juli. Die Anzahl der neugeschaffenen Stellen stellten eine Enttäuschung dar – die US-Wirtschaft ex Agrar schuf im Juli nur 157.000 neue Stellen anstatt der prognostizierten 193.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote lag gemäß der Prognose bei 3,9 Prozent. Die US-Aktienmärkte legten zum Wochenschluss allesamt zu. Nach der Schlussglocke an der Wall Street lag der Dow Jones mit einem Plus von 0,54 Prozent und 25.462,58 Punkten vorne. Damit liegt der Dow Jones auf 2018er-Basis nun mit 3,01 Prozent im Plus. Der S&P500 bringt es in 2018 auf eine Performance von 6,24 Prozent. Diese Performances werden jedoch an der Technologiebörse NASDAQ mit dem NASDAQ100 deutlich in den Schatten gestellt. Der NASDAQ100 liegt in 2018 mit 15,62 Prozent im grünen Bereich.

Die neue Börsenwoche startet mit wenigen volkswirtschaftlich relevanten Daten. Am Morgen wird vorbörslich um 08:00 Uhr der deutsche Auftragseingang der Industrie für den Monat Juni publiziert. Um 10:30 Uhr folgt das Sentix-Investorenvertrauen für den August und um 15:45 Uhr wird der EZB-Monatsbericht mit den Ankaufvolumina für ABS, Pfandbriefen, Unternehmens- und Staatsanleihen veröffentlicht. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem QSC, Stabilus, Hypoport und die US-Konzerne Marriott International und Tyson Foods von ihren aktuellen Quartalsergebnissen.



Ausblick DAX

Die neue Börsenwoche beginnt in der Region Asien-Pazifik mit gemischten Vorzeichen. Während die Leitindizes in Hongkong, Sydney, Seoul, und Singapur Zugewinne erzielen konnten, wiesen der Nikkei225 und die Indizes in Shanghai und Shenzen Verluste auf. Die US-Futures tendierten durchweg fester und lassen auch in Europa auf einen freundlichen Start schließen. Die ersten DAX-Indikationen am Morgen lagen bei 12.650 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Freitag via Xetra mit einem Plus von 0,55 Prozent bei 12.615,76 Punkten. Auf Sicht der letzten zwei Handelswochen könnte das Zwischenhoch vom 27. Juli 2018 bei 12.886,83 Punkten auf der Oberseite und das jüngste Verlaufstief des 02. August 2018 bei 12.493,20 Punkten auf der Unterseite den zu analysierenden Kursverlauf vorgeben. Demnach ergäben sich daraus die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen. Die Widerstände wären bei den Marken von 12.644/12.690/12.736 und 12.887 Punkten zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei 12.586/12.493 Punkten, sowie bei den Projektionen von 12.400/12.343 und 12.250 Punkten in Betracht.


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