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Daimler, Apple, Tesla – München und Frankfurt schlagen zu

Gastautor: Daniel Saurenz
07.08.2018, 06:30  |  480   |   |   

Börse_Juni2015_3Nach dem Rekord der vergangenen Woche, hat man das Gefühl Apple will gar nicht damit aufhören gute Nachrichten zu verbreiten. Die nächste dreht sich um das neue iPhone. Die Nachricht, dass das Unternehmen unter Hochdruck an der Keynote arbeitet und diese voraussichtlich am 12. September stattfinden wird, dürfte diesmal nicht nur Anleger freuen, sondern auch passionierte iPhone-Liebhaber. Bullen greifen zum Turbo-Bull VL8KFZ. Etwas spekulativer und mit einem Hebel bei 10 ist der Turbo-Bear VL830D. Auch Daimler (Empfehlung: TR39J3) und Tesla (Put zur Absicherung oder Spekulation: GD97X1) dürften von den knapp 16,7 Prozent Aktionären in München rege gehandelt werden.

In welcher Stadt befinden sich nach München die meisten deutschen Aktionäre? – Die Antwort liefert der Beitrag der Börse München:

Dass München deutlich vor Frankfurt liegt, kennen wir gewöhnlich aus dem Fußball. Außerdem würde einem Münchner spontan noch einiges andere einfallen, wo dies der Fall ist. Dass auch bei der Anlage in Aktien die Bayern vor den Hessen liegen, dürfte angesichts der Größe der Deutschen Börse vielleicht doch verwundern. Aber tatsächlich liegt der Anteil an Aktionären in München mit 16,7 Prozent doppelt so hoch wie in Frankfurt mit 8,3 Prozent. Eine zweistellige Anzahl an Aktionären weisen neben München nur noch Hamburg (13,8 Prozent), Düsseldorf (11,3 Prozent), Bonn (11,0 Prozent) und Wiesbaden (10,4 Prozent) auf. Das ergibt zumindest der von der comdirect bank AG herausgegebene aktuelle Anlage-Atlas, basierend auf den Daten von Axciom.

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Meiden Aktionäre Großstädte?

Börse-Dax-4Die Aktionäre sitzen allerdings ganz überwiegend nicht in sondern um die Städte herum oder in idyllisch gelegenen kleineren Städten, das machen die Landkreise mit höchstem Anteil an Aktienbesitz deutlich: Hier liegt Starnberg mit 40,8 Prozent vor Landshut (39,6 Prozent), Miesbach (37,3 Prozent), Baden-Baden (36,3 Prozent) und dem Bodenseekreis (33,7 Prozent). Die Untersuchung gibt nicht nur Auskunft über Aktien-, sondern auch über Fondsbesitzer, wobei sich hier das Bild nicht wesentlich ändert. Auch bei Fonds liegt München mit 49,9 Prozent deutlich an erster Stelle, mit 20,5 Prozent folgt dann Oldenburg und hier liegt Frankfurt mit 19,6 Prozent immerhin auf Rang drei. Bei den Landkreisen und kreisfreien Städten ist wieder Starnberg mit 65,9 Prozent an der Spitze, gefolgt aber schon vom Hochtaunuskreis mit 59,7 Prozent.

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Deutliches Ost-West-Gefälle

Auch fast dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung herrscht ein deutliches Ost-West-Gefälle bei der Anlage sowohl in Aktien als auch über Fonds. Nur 1,6 Prozent der Ostdeutschen (inklusive Berlin) besitzen Fonds, in den westlichen Bundesländern sind es hingegen 15,3 Prozent. Das sind aber immer noch zu wenig und Matthias Hoch, Vorstandsmitglied der comdirect bank AG, bringt es auf den Punkt, was den deutschen Anlegern damit entgeht: “Allein im ersten Quartal 2018 haben deutsche Sparer 7,1 Milliarden Euro verloren, weil sie auf Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen setzen. Deren Verzinsung liegt zum Teil deutlich unter der Inflationsrate. Das zeigt: An Wertpapieren führt beim langfristigen Vermögensaufbau kein Weg vorbei”.

München_Rad

Auch wer an der Börse was gehandelt hat – fasst Ihnen die Börse München hier zusammen:

Im ersten Quartal 2018 wurden an der Börse München über MAX-ONE II 3.256 unterschiedliche Aktien gehandelt – von insgesamt etwa 4.600 möglichen. Die breite Auswahl trifft also auf eine interessierte Nachfrage seitens Investoren und Anleger. Diversifizierung ist der Anfang und das Ende aller Anlagestrategien. Unter den zehn meistgehandelten Aktien nach Umsatz waren erstmals drei ausländische Titel vertreten: Amazon, Apple und Tencent. Unter den folgenden zehn Aktien fanden sich mit Netflix, Samsung und Nestlé drei weitere ausländische Titel – die Anleger über die Börse München streuen also breit. Am beliebtesten blieben aber DAX-Titel, die Krone des meistgehandelten Wertes erhielt einmal mehr die Allianz, gefolgt von Siemens und BASF.

Quelle: Börse München, eigene Recherche

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