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Deutsche Post Quartalszahlen heben Stimmung

07.08.2018, 11:48  |  831   |   |   

Die Deutsche Post erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von gut 15,03 Mrd. Euro, im Vorjahreszeitraum betrug der Wert 14,81 Mrd. Euro. Die Expertenprognose lag bei 14,93 Mrd. Euro und konnte übertroffen werden. Das EBIT verschlechterte sich hingegen von 841 Mio. Euro im Vorjahr auf 747 Mio. Euro, das allerdings war nach der Gewinnwarnung aus Juni dieses Jahres auch zu erwarten gewesen. Vom Nettogewinn bleiben aber 516 Mio. Euro beim Briefzusteller hängen. Die gesenkten Ziele für 2018 bleiben unangetastet, bis 2020 hält der Konzern aber an seinen Prognosen fest.

Langfristig auf einem guten Weg

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet die Deutsche Post unverändert ein EBIT von 3,2 Mrd. Euro, für 2020 ein EBIT oberhalb der 5-Milliarden-Grenze. In der Prognose für 2018 sind 500 Millionen Restrukturierungsaufwand enthalten sowie 150 Millionen zusätzliche Ausgaben zur Produktivitätsverbesserung. Mithilfe der Maßnahmen will Konzernchef Frank Appel sicherstellen, dass das Unternehmen die für 2020 anvisierten Ziele erreicht. Aus Sicht der Charttechnik wurde die Aktie nach dem Verlaufshoch von 41,36 Euro und einem anschließenden Rückfall auf 27,23 Euro bereits merklich abgestraft. Nun läuft seit einigen Wochen aber eine Erholungsbewegung und könnte sich weiter an die Sommerhochs aus 2017 fortsetzen, wodurch ein Long-Investment durchaus attraktiv erscheint.

Verkaufssignal knapp entkommen

Ebenfalls von einer weiteren Erholung überzeugte Investoren können beispielsweise über das Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Post (WKN VL14DY) mit einem fest eingebauten Hebel von 8 auf eine Fortsetzung der Anfang Juli gestarteten Erholung bis in den Widerstandsbereich von 32,95 Euro setzen. Die mögliche Renditechance bis zu diesem Niveau beläuft sich dann auf gut 25 Prozent und kann bereits binnen weniger Tage bis Wochen abgerufen werden.

Sollte das Wertpapier der Deutschen Post jedoch wieder unter das Niveau von 27,23 Euro zurückfallen, drohen direkte Rücksetzer auf die Sommertiefs aus 2016 bei 23,50 Euro. Sämtliche Kursnotierungen unterhalb dieser Marke führen den aktuellen Abwärtstrend bis zu den Jahrestiefs aus 2016 weiter fort.

Deutsche Post (Wochenchart in Euro)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Post

Strategie für steigende Kurse
WKN: VL14DY Typ: Faktor
akt. Kurs: 2,45 - 2,49 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 13,87 Euro Basiswert: Deutsche Post
Richtung: Long akt. Kurs Basiswert: 29,84 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 32,95 Euro
Faktor: 8,0 Kurschance: + 25 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: Credit Suisse

Noch ist ein Signal ausgebleiben

Das Wertpapier der Schweizer Bank Credit Suisse verweilt derzeit noch immer in seinem kurzfristigen Abwärtstrend, auf der anderen Seite halten sich die Abgaben jedoch in Grenzen. Nach wie vor wird ein Ausbruch über den vorherrschenden Trendkanal favorisiert, wodurch das zuletzt vorgestellte Faktor-Zertifikat Long auf Credit Suisse (WKN VL8U5Y) merklich in die Gewinnzone zulegen sollte. Daher wird an der anvisierten Long-Strategie weiter festgehalten. Ziele sind zunächst bei 17,18 CHF, darüber bei 18,71 CHF zu suchen.

Credit Suisse (Wochenchart in CHF)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

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