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DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse DAX 30 Gravestone-Doji zeugt von „harter Nuss“

08.08.2018, 08:38  |  727   |   |   

Aktuell ist es „weder Fisch noch Fleisch“...

Der deutsche Leitindex leidet weiterhin unter der „charttechnischen Sommerhitze“. Auffällig bleibt dabei, dass er seine charttechnischen sowie markttechnischen Marken weiterhin nahezu „schulbuchmäßig“ und fast punktgenau ausspielt.

Der DAX 30 tendiert nach wie vor um die 90-Tage-Linie. Diese verläuft bei 12.638 Zählern.

Zudem hatte er letzte Woche seinen kurzfristigen Aufwärtsmodus verlassen. Die Rückkehr dahin ist mit mehreren Fragezeichen versehen. Seit Ende Juni hatte dieser Bestand. Nun scheint sich die Sommerflaute niederzuschlagen.

Allerdings ist die aktuelle Konsolidierung noch kein Crash-Signal. Dazu müsste die untere Linie des 2009´er Aufwärtstrends verlassen werden. Dies wäre bei 11.800 der Fall.

Der Trendfolge-Indikator MACD tendiert zwar immer noch angeschlagen, das jüngste Verkaufssignal (vgl. gestrige Analyse) hat aber nicht mehr Bestand. Die Kurzfrist-Indikatoren präsentieren sich weiterhin allesamt neutral.

Gelingt es dem DAX 30 nicht, das Erschöpfungs-Gap bei 12.737 möglichst schnell zu schließen, droht ein Rutsch bis hin zu 12.400. Dort verläuft auch das Untere Bollinger-Band (12.405).

Das gestrige „Gravestone-Doji“ zeugt davon welch „harte Nuss“ dieses Gap darstellt. Heutige Tages-Range wiederum bei: 12.75912.616.

Weiter gilt: Konsolidierung: Ja. Crash: Nein.

Fazit:

  • Test der 200-Tage-Linie bleibt mittelfristige Gradmesser

  • Erschöpfungs-Gap & 90-Tage-Linie führen zu „Gravestone-Doji

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