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4 Dinge, mit denen man sich auf die Rezession vorbereiten kann

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
08.08.2018, 11:00  |  371   |   |   

Obwohl man nicht sagen kann, wann die nächste Rezession eintreten wird, erwarten laut einer Studie, die letzten Monat vom das Nationwide Retirement Institute veröffentlicht wurde, die meisten älteren Amerikaner in fünf oder weniger Jahren einen Abschwung. Natürlich sind Rezessionen ein natürlicher Teil des Wirtschaftskreislaufs und können sogar mild verlaufen. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Rezession ein Prachtexemplar war, ist es nur natürlich, dass sich die Menschen um einen weiteren Abschwung Sorgen machen.

Glücklicherweise können wir alle etwas tun, um uns auf die nächste Rezession vorzubereiten — unabhängig davon, wann sie eintritt. Hier sind ein paar Schritte, die dir bei der Vorbereitung helfen werden.

1. Aufbau eines Notfallfonds

Wenn eine Rezession zuschlägt, sinken die Investmentportfolios tendenziell im Wert, die Arbeitsplätze werden weniger stabil und Gehltserhöhungen werden seltener. Wenn du dich vor den Auswirkungen einer Rezession schützen willst, habe einen gut kapitalisierten Notfallfonds parat, mit dem du sechs Monate lang deine Lebenshaltungskosten decken kannst — oder mehr. Dieser Notgroschen ermöglicht es dir, die Liquidation von Anlagen mit Verlusten zu vermeiden, wenn du Bargeld benötigst. Es verschafft dir auch einige Reserven, auf die du zurückgreifen kannst, wenn du deinen Job verlierst oder deine Arbeitszeit gekürzt wird.

2. Diversifiziere deine Investitionen

Ein diversifiziertes Portfolio ist der beste Freund des Anlegers, auch in Zeiten wirtschaftlicher Prosperität. Aber während des Abschwungs könnte es den Unterschied zwischen ernsthaften Verlusten und einem blauen Auge ausmachen.

Ein diversifiziertes Portfolio ist ein Portfolio mit einer breiten Palette von Anlagen, einschließlich einzelner Aktien und Anleihen, sowie Investmentfonds oder Indexfonds. Darüber hinaus sollten diese Vermögenswerte auf verschiedene Sektoren des Marktes verteilt sein. Beispielsweise kannst du bei der Auswahl der einzelnen Aktien auf Biotech-Unternehmen, Energieunternehmen und Einzelhändler setzen, sodass wenn eines dieser Segmente gut abschneidet, es Verluste in einem anderen Segment ausgleichen kann (oder Verluste, die aus einem breiteren Markteinbruch resultieren).

3. Ein Nebenjob

Wenn die Wirtschaft ganzheitlich einbricht, leiden einzelne Unternehmen. Das kann nur allzu leicht zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Eine gute Möglichkeit, sich zu schützen, ist es daher, einen soliden Nebenerwerb bei Vollzeitbeschäftigung zu betreiben. Auf diese Weise hast du, wenn du deine Haupteinnahmequelle verlierst, ein zweites Einkommen, das dich über Wasser hält, bis du wieder etwas findest.

Du könntest sogar so weit gehen, ein paar verschiedene Nebenjobs zu übernehmen, um deine Chancen zu verringern, dass du komplett arbeitslos wirst. Zum Beispiel könntest du deinen festen Job als Ingenieur behalten, ein paar Abende in der Woche Websites entwerfen und am Wochenende als Gassigeher arbeiten. Übrigens, mit dem Nebenjob wird es dir leichter fallen, etwas beiseite zu legen, und das ist — wie wir gerade erfahren haben — ein entscheidender Schritt bei der Vorbereitung auf eine Rezession.

4. Senke deine Fixkosten

Wenn deine Einnahmen sinken, wird es umso schwieriger, mit deinen Rechnungen Schritt zu halten. Eine abschließende Sache, die du tun kannst, um bereit für eine Rezession zu sein, ist einige Fixkosten zu senken, die einen Großteil deines Gehalts verschlingen. Wenn du z. B. 1.500 US-Dollar pro Monat für deine Hypothek zahlst, könntest du über ein kleineres Haus bzw. eine kleinere Wohnung nachdenken, die dich nur 1.000 US-Dollar monatlich  kostet. Auf diese Weise kannst du, wenn deine Einnahmen sinken, deine Wohnkosten besser handhaben.

Ob die nächste Rezession nächstes Jahr, im folgenden Jahr oder erst in einem Jahrzehnt eintritt — es schadet nie, vorbereitet zu sein. Je mehr du unternimmst, um dich darauf vorzubereiten, desto mehr Sicherheit wirst du haben, wenn die Wirtschaft unweigerlich nächstes Mal abstürzt.

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