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Pressemeldung: Union Investment: Marktbericht Juli 2018
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Pressemeldung Union Investment: Marktbericht Juli 2018

Nachrichtenquelle: Asset Standard
08.08.2018, 10:00  |  992   |   |   

Die gute Berichtssaison der Unternehmen zum 2. Quartal und die Entspannung im US-Handelsstreit führten zu teils deutlichen Zugewinnen an den Aktienbörsen.

Aktien: Gute Berichtssaison

Renten: Leichte Verluste

Aktienmärkte: Die gute Berichtssaison der Unternehmen zum 2. Quartal und die Entspannung im US-Handelsstreit führten zu teils deutlichen Zugewinnen an den Aktienbörsen. In den USA fielen aber einzelne Unternehmen wie Facebook aus der Reihe, was die insgesamt positive Stimmung aber nicht trüben konnte.

Rentenmärkte: In einem von der Sommerpause bestimmten ruhigen Geschäft tendierten die Staatsanleihemärkte in den USA und im Euroraum etwas schwächer. Die Entspannung im US-Handelsstreit sorgte im Monatsverlauf für etwas höhere Risikobereitschaft, sichere Staatsanleihen aus den Kernländern waren in diesem Umfeld weniger gefragt.

Die Aktienmärkte

Europa

Entschärfung des Handelsdisputs sorgt für Kursgewinne

Europäische Aktien haben mit Kursgewinnen auf die Entspannung im Handelskonflikt reagiert. Der EURO STOXX 50-Index legte im Juli 3,8 Prozent zu, der marktbreite STOXX Europe 600-Index verzeichnete einen Zuwachs von 3,1 Prozent. Die im MSCI Europe Small and Mid Caps-Index gelisteten Unternehmen mit niedriger und mittelgroßer Marktkapitalisierung schlossen 1,4 Prozent fester.

In der ersten Monatshälfte spitzten sich die von den USA ausgehenden Handelsstreitigkeiten vor allem gegenüber China zuerst weiter zu. Später entschärfte sich die Situation jedoch etwas, nachdem sich US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker darauf geeinigt hatten, den monatelangen Konflikt beizulegen und vorerst keine neuen Strafzölle zu verhängen.

Innerhalb Europas führte der Schweizer Aktienmarkt die Gewinnerliste an. Angetrieben durch das gute Abschneiden der Pharmakonzerne Novartis ( 10,6 Prozent) und Roche ( 10,2 Prozent), deren Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr überzeugte, legte der SMI-Index im Juli in lokaler Währung um 6,6 Prozent zu. Britische Aktien blieben indes hinter der Entwicklung des Gesamtmarkts zurück: Da die Brexit-Verhandlungen immer turbulenter werden, gingen Investoren verstärkt in Deckung. Der marktbreite FTSE 250-Index stieg in lokaler Währung nur leicht um 0,2 Prozent.

Die Berichtssaison zum zweiten Quartal 2018 ist für Europas Konzerne gut angelaufen. Per Ende Juli hatte rund ein Viertel der im STOXX Europe 600-Index gelisteten Unternehmen die Bücher geöffnet, wovon 56 Prozent die Gewinnerwartungen der Analysten übertrafen. Mit Blick auf die Umsätze schnitten 60 Prozent der Firmen besser ab als erwartet. Nach vorne gerichtet sollte die im Verlauf des zweiten Quartals einsetzende Euro-Schwäche die Geschäftsentwicklung der exportorientierten europäischen Konzerne stützen.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind unverändert gut, allerdings bleibt die Anfälligkeit der Aktienmärkte für exogene Störfeuer hoch. Der geldpolitische Richtungswechsel im Euroraum und die von den USA ausgehenden schwelenden Handelsstreitigkeiten können jederzeit zu einem Anstieg der Volatilität führen.

Deutschland

Deutliche Kurszuwächse am deutschen Aktienmarkt

Deutsche Aktien haben mit Kursaufschlägen auf die Entspannung im Handelskonflikt reagiert. Der DAX 30-Index mit den größten Konzernen des Landes verzeichnete einen Kursgewinn von 4,1 Prozent. Der MDAX-Index, der sich aus Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung zusammensetzt, schloss 4,1 Prozent fester. Die im SDAX-Index geführten kleineren Gesellschaften legten 3,8 Prozent zu. Die im TecDAX-Index gelisteten Technologiefirmen stiegen sogar um 7,1 Prozent.

In der ersten Monatshälfte spitzten sich die von den USA ausgehenden Handelsstreitigkeiten vor allem gegenüber China zunächst weiter zu. Später entschärfte sich die Situation jedoch etwas, nachdem sich US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker darauf geeinigt hatten, den monatelangen Konflikt beizulegen und vorerst keine neuen Strafzölle zu verhängen. Die Kurse der deutschen Autobauer legten in der Folge zwar deutlich zu, konnten aber nur einen Teil der im Vormonat verbuchten Verluste wieder wettmachen (BMW: 6,7 Prozent, Daimler: 7,3 Prozent, Volkswagen: 7,7 Prozent).

Noch stärker stiegen die Notierungen der deutschen Finanzinstitute (Deutsche Bank: 22,6 Prozent, Commerzbank: 12,4 Prozent). Bei der Deutschen Bank ging der Gewinn im zweiten Quartal zwar erneut zurück, allerdings hatten Analysten mit einem weitaus schlechteren Ergebnis gerechnet. Darüber hinaus scheint das Geldhaus beim Konzernumbau gut voranzukommen. Sorgenfalten kommen indes mit Blick auf die Vermögensverwaltungstochter DWS auf. Seit dem Teilbörsengang im März sind die Erträge um 17 Prozent eingebrochen. Zudem zogen die Kunden der Vermögensverwaltung das zweite Quartal in Folge Geld ab. Unter dem Strich legten die Anteilscheinpreise an der Börse in Frankfurt im Juli zwar 5,3 Prozent zu. Damit blieb die Entwicklung aber deutlich hinter der des Mutterkonzerns zurück.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind unverändert gut, allerdings bleibt die Anfälligkeit der Aktienmärkte für exogene Störfeuer hoch. Der geldpolitische Richtungswechsel im Euroraum und die von den USA ausgehenden schwelenden Handelsstreitigkeiten können jederzeit zu einem Anstieg der Volatilität führen.

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