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Altech Chemicals legt Grundstein für HPA-Fabrik

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
08.08.2018, 16:16  |  820   |   |   

Altech Chemicals hat heute den Grundstein für seine HPA-Verarbeitungsanlage in Malaysia gelegt. Damit befindet sich das australische Unternehmen auf dem besten Weg zum kostengünstigsten Produzenten in einem echten Boom-Markt.

Neues Kapitel der Unternehmensgeschichte

Es ist vollbracht. Altech Chemicals (0,17 AUD | 0,12 Euro; ISIN: AU000000ATC9) hat heute den Grundstein für seine HPA-Verarbeitungsanlage gelegt. Mit dabei im malayischen Johor war nicht nur CEO Iggy Tan, sondern auch viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Mit dem Baubeginn schlägt Altech ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte auf. Denn mit der 340 Mio. Dollar teuren Verarbeitungsanlage kann Altech zum kostengünstigsten Produzenten von High Purity Alumina (HPA) aufsteigen. Die unter anderem mit einem Kredit von KfW-Ipex finanzierte Fabrik wird von der Düsseldorfer SMS Group gebaut. Altech selbst hat kein Baurisiko, da die fertige Anlage zu Fixkosten abgenommen wird. Die Rheinländer sind über ihr Vehikel SMS Investments zudem mit 8,87 Prozent auch zum größten Aktionär von Altech geworden. Offenbar ist sich SMS seiner Sache sicher.

Nachfrage-Boom dank LED, Conputerchips und Elektroautobatterien

In der Anlage wird mittels des aus der eigenen Liegenschaft gewonnen Kaolins und eigener Verfahrenstechnologie HPA hergestellt. Dieses Material kommt bei der Produktion von Saphir-Kristallen zum Einsatz. Diese werden als Substrate in LEDs oder Computerchips und bei kratzfestem Glas genutzt. Letzteres kommt bei immer mehr Smartphones zum Einsatz, denn nur Diamanten sind härter als Saphir. Zuletzt kam auch noch der Boom bei Elektroautos als Nachfragefaktor hinzu. Denn mit HPA wird der Plastiktrenner zwischen der Kathode und der Anode einer Lithium-Ionen-Batterie überzogen. Das senkt die Brandgefahr, falls die Batterie heiß wird. Dementsprechend herrscht starkes Wachstum im Markt. Aktuell liegt der Weltmarktpreis bei mehr als 40.000 US-Dollar je Tonne. Analysten sehen ein jährliches Nachfragewachstum von mehr als 16 Prozent für die kommenden Jahre.

EBITDA von minimum 76 Mio. Dollar pro Jahr

Hinzu kommt aber, dass Altech aufgrund des modernen Verfahrens mit Kosten von 9.900 US-Dollar je Tonne kalkuliert. Die Konkurrenz, die HPA mit herkömmlichen Verfahren herstellt, liegt bei rund 13.000 bis 16.000 Dollar. Altech hat zudem bereits für 4.000 Tonnen der geplanten 4.500 Tonnen Jahresproduktion einen Abnahmevertrag mit dem japanischen Mitsubishi-Konzern geschlossen. Im ersten vollen Produktionsjahr rechnet das australische Unternehmen mit einem EBITDA von 76 Mio. US-Dollar.

Konservativ geplant

Allerdings kalkuliert die Berechnung mit einem Verkaufspreis von 26.900 US-Dollar je Tonne, also deutlich weniger, als derzeit auf dem Weltmarkt erzielt wird. Nach dieser konservativen Berechnung wird sich die HPA-Verarbeitungsanlage binnen 3,9 Jahren rechnen, bei aktuellen Marktpreisen wären es gar lediglich 2,2 Jahre (ausführlich hier). Die Aktie (0,17 AUD | 0,12 Euro; ISIN: AU000000ATC9) bewegt sich derzeit noch auf niedrigem Niveau. Altech kommt auf einen Börsenwert von lediglich 72,5 Mio. AUD. Das entspricht umgerechnet etwa 58,3 Mio. US-Dollar. Dementsprechend bietet das Papier für spekulative Anleger jede Menge Potenzial.

Altech Chemicals

Aktieninfo Altech Chemicals

Aktienkurs: 0,17 AUD | 0,12 Euro
ISIN: AU000000ATC9
Kürzel ASX: ATC
Aktienzahl: 426,5 Mio.
Größte Anteilseigner: SMS Investments (8,87%), MAA Group Berhad (7,75%, Lake McLeod Gypsum (4,38%), Citicorp (4,13%), Melawar International (3,97%), JPMorgan Australia (3,21%)

 

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