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Spanien Frankreich weist Schutzsuchende nach Spanien zurück

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
11.08.2018, 11:51  |  3463   |   |   
Paris (dts Nachrichtenagentur) - Frankreich weist viele Flüchtlinge sofort nach Spanien zurück. Von den mehr als 27.000 Migranten, die in diesem Jahr aus Afrika nach Spanien gekommen sind, wollen die meisten weiter nach Norden, obwohl das den europäischen Asylgesetzen widerspricht. Laut der Dublin-Verordnung müssen Schutzsuchende in der Regel dort ihr Asylverfahren durchlaufen, wo sie europäischen Boden betreten.

Nun stellt sich Frankreich quer. Wie die "Welt am Sonntag" schreibt, nimmt die französische Polizei in der spanisch-französischen Grenzregion immer mehr weiterwandernde Schutzsuchende fest und bringt sie nach Spanien zurück. Damit passiert dort das Gleiche wie an der italienisch-französischen Grenze; auch dort weisen französische Beamte Migranten zurück, die von sich sagen, Asyl zu suchen. "Wir haben die Regierung aufgefordert, uns die entsprechenden Vereinbarungen zu zeigen, die es mit Frankreich gibt. Wir wollen wissen, was die Grundlage für die Zurückweisung ist. Aber wir bekommen keine Erklärung", sagte Mariano Rodado, Generalsekretär der spanischen Polizeigewerkschaft SUP im Baskenland, der "Welt am Sonntag". Das spanische Innenministerium teilte auf Anfrage der Zeitung mit: "Jeder Asylsuchende in der EU muss in das Land zurückkehren, in dem er erstmals Schutz suchte. Wenn die französischen Beamten feststellen, dass ein illegal aus Spanien einreisender Migrant bereits in Spanien Asyl beantragte, dürfen sie ihn auch in unser Staatsgebiet zurückweisen. Damit setzt Frankreich die Dublin-Verträge um." Rodado spricht von "chaotischen Zuständen" und "Anarchie" in der Grenzregion: "Französische Einheiten haben mitten im Schengenraum eine unsichtbare Mauer gebaut. Und die Migranten laufen jetzt gegen diese Mauer." Die Beamten des Nachbarlandes würden die Menschen festnehmen, in einen Bus verfrachten und zurück an die Grenze bringen: "Unsere Nationalpolizei wird lediglich darüber informiert, dass Migranten an der Grenze ausgesetzt werden. Teilweise sind es ganze Familien." In Deutschland hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor zwei Monaten versucht, die Regierung zu überzeugen, den Bundespolizisten wieder die Zurückweisung von Schutzsuchenden zu erlauben, wenn diese bereits in anderen Staaten Asyl beantragten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betrachtete dies allerdings als "nationalen Alleingang".


4 Kommentare

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Kommentare

"Frankreich weist Schutzsuchende zurück". Absurder Orwell´scher Newspeak. "Schutzsuchende". Vor was? die Infantilisierung des Begriffes Asylsuchende in„Schutzsuchende“ vermittelt das Bild von Menschen, die sich nicht selbst gegen die Monster wehren können, denen sie ausgeliefert sind. Was wäre da alles möglich: die Bank bei der ich Schulden nicht zurückzahlen kann (oder will), harte Arbeit auf dem Feld, die Grossfamilie die mein Geld will, die 18 schreienden Kinder meiner 4 Frauen, etc

Ich übersetze: das sind vor allem ungelerne und nicht lernwillige Faulenzer und Nichtsnutze, die sich in europäische Sozialsysteme einschleichen wollen, Kriminelle, mafiose grenzüberschreitende Libanesenclans die den deutschen Immobilienmarkt bereits in einigen Städten übernommen haben, Drofenmafia aus Nigeria, IS Soldaten die die europäische Kultur vernichten werden. Vielleicht zu 1-2 Menschen die vor Krieg etc fliehen und Anspruch auf echten Schutz haben dürften, also ehrliche Asylbewerber. Und die kommen alle nach Deutschland. Augenblicklich zahlen wir 50 Milliarden /Jahr für "Schutzsuchende", bald werden es 100, bald 200 Milliarden Jahr sein... wo ist da eine Grenze bei den 1.2 Milliarden potentiellen Schutzsuchenden in Afrika.
Vielleicht deswegen?

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1028050296151400453

Had a very good phone call with @EmmanuelMacron, President of France. Discussed various subjects, in particular Security and Trade
In der Praxis herrscht in zahlreichen französischen Städten bereits Bürgerkrieg. In Marseille, Toulouse, Paris wird die Polizei tagsüber und nachts von Araberclans angegriffen und auch mal umgelegt wenn sie "zu frech" wird. In Toulouse kann man einige U-Bahnstationen in den gefährlichen Vierteln weder Tagsüber noch Nachts aufsuchen. Ich selber wurde mal am hellichten Tag von ein paar Arabern überfallen und ausgeraubt . Die Polizei hat mir gesagt dass sei meine eigene Schuld, ich hätte wissen müssen was mich dort erwartet. Das verdankt man Mitterand und seinem "Kultusminister" Lang und einer weiteren langen Latte von linkssozialistischen Gutmenschen die dieses Land zerstören lassen. Macron ist auch einer von denen. Man nennt das hoer Kaviarsozialisten, schick im teuersten Viertel von Paris Champagner schlürfen und den Guten spielen. Alles was an den Grenzen jetzt passiert ist nur reine Show. Frankreich ist verloren.
Die Qualitätspresse schreibt immer, dass die Migranten, Flüchtlinge, Verfolgten, Schutzsuchenden, Asylbewerber oder was es noch für Begriffe für die 99 Prozent der wahren Wirtschaftsflüchtlinge gibt: Sie wollen alle nach Norden Europas. Was ist Norden? Ist das ein Land was besonders begehrenswert ist??? Oder doch, wie es die Statistik zeigt, dass fast nach Europa kommenden Araber, Asiaten, Afrikaner usw. mittlerweile auch viele Südamerikaner nach Deutschland wollen. Man weiß es, dann soll man auch die Wahrheit schreiben. In den Großstädten sieht man immer mehr und schneller wie sich die unkontrollierte Einwanderung und die Bezahlung durch das Sozialhilfesystem, mit allen negativen Folgen für den arbeitenden Steuerzahler, "auszahlt".

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