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Anlegerverlag ISRA Vision: April-Trendlinie … Achillesferse und Sprungbrett für die Bullen

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
13.08.2018, 15:32  |  471   |   |   

Freie Bahn für die Bullen? Derzeit gibt es keine neuen Nachrichten zum Spezialisten für „Machine Vision“ ISRA Vision (ISIN DE0005488100). Und die Quartalsbilanz steht erst am 31. August an. Also ist für die charttechnisch orientierten Investoren gerade „freies Trading“ angezeigt. Zumal ISRA Vision weder in Bezug auf den von den USA losgetretenen Handelskrieg noch hinsichtlich der Türkei-Krise ins Rampenlicht geraten dürfte.

Was dem Unternehmen schaden könnte, wäre ein allgemein kippendes Wachstum, das dazu führen würde, dass Investitionen wie in ISRA’s Soft- und Hardware zur optischen Überwachung und Steuerung von sensiblen Produktionsprozessen aufgeschoben oder sogar gestrichen würden. Aber das zeichnet sich derzeit noch nicht ab. Wenn da erste Probleme entstehen würden, würde man das in der Perspektive, die das Unternehmen sicherlich mit der Quartalsbilanz liefern würde, zu lesen bekommen. Aber darauf wetten, dass es da bereits Schwierigkeiten gäbe, sollte man eher nicht. Und das tun auch die Marktteilnehmer momentan nicht, denn sie proben den Befreiungsschlag nach oben. Der, wenn man sich den Chart ansieht, gute Chancen hätte, denn:

 

 

Seit mittlerweile drei Wochen steht die wichtige April-Aufwärtstrendlinie im Feuer. Immer wieder drohte die Aktie darunter zu rutschen, immer wieder wurde sie dort wieder nach oben gezogen, so auch heute. Natürlich wird diese Linie bei aktuell 53 Euro damit zu einer Achillesferse für die Bullen, denn solange sie die nicht klar unter sich gelassen haben, kann es jederzeit doch den Bruch der Trendlinie setzen und die Aktie dann an die nächste wichtige Supportlinie bei 48,70 Euro durchgereicht werden. Aber:

Dass es heute gelang, den Kurs aus anfänglichem Minus heraus in die Gewinnzone zu heben, ist ein gutes Signal, ein potenzielles Sprungbrett, um ISRA Vision aus der momentanen Handelsspanne nach oben hinauszubekommen und damit auch die seit einigen Tagen umkämpfte 20-Tage-Linie hinreichend deutlich zu bezwingen. Das wäre mit Schlusskursen über 55 Euro gegeben … eine Chance, die die Bullen aber besser nicht liegen lassen sollten, denn wie gesagt, die Achillesferse in Form der April-Trendlinie liegt derzeit noch in unmittelbarer Schlagdistanz!

 

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