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Simon Bartley Die Kompetenzentwicklung ist ein wichtiges Werkzeug für eine erfolgreiche Zukunft

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
16.08.2018, 15:58  |  172   |   |   

MOSKAU, August 16, 2018 /PRNewswire/ --

Der Vorsitzende von WorldSkills International, Simon Bartley, war als Redner zum Plenum "Labour productivity: growth factors 2024" im Rahmen des Geschäftsprogramms des Finales der 6. "Young Professionals' National Championship 2018" von WorldSkills Russia geladen.

In seiner Rede betonte er, dass Russland durch den Beitritt zur WorldSkills-Bewegung im Jahre 2012 einen wichtigen Schritt zur Verbesserung von Berufsausbildungen und zur Produktivitätssteigerung getan hat.

"Russland hat sehr schnell den Wunsch entwickelt, die WorldSkills-Wettbewerbe im eigenen Land zu veranstalten. Daher wird das internationale Finale im Jahr 2019 in Kazan stattfinden. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein geschickter Schritt für die Entwicklung der WorldSkills-Bewegung in Russland war. Ich denke außerdem, dass es sehr wichtig ist, dass die Regierung sowie der Präsident Russlands offiziell anerkannt haben, dass die Kompetenzentwicklung ein wichtiges Werkzeug für eine erfolgreiche Zukunft ist",betonte  Simon Bartley.

Des Weiteren zählt er drei wichtige Faktoren auf, die für eine bessere Produktivität von Arbeitskräften erforderlich sind und zur Verbesserung der Produktion eine Schlüsselfunktion innehaben.

"Der erste ist das Umfeld, in dem Fortbildungen, Kompetenzen und Forschung stattfinden. Die WorldSkills-Bewegung spielt eine große Rolle bei der Entwicklung eines solchen Umfelds. Im Rahmen unserer Events können wir die besten Erfahrungen aus der ganzen Welt sammeln. Zudem gibt es Arbeitgeber, Unternehmer und Akademiker, die diese Erfahrung über Bildungseinrichtungen an die Mitarbeiter von heute und von morgen weitergeben. Schüler, Studenten und Auszubildende sind die Arbeitskräfte der Zukunft.

Der zweite Faktor ist Unternehmertum.  Die Ergebnisse internationaler Studien, die sich mit der Zukunft des Arbeitsmarkts befassen, kommen zu dem Schluss, dass immer mehr Menschen selbstständig oder in kleinen Gruppen zusammenarbeiten werden und Kleinunternehmen an Bedeutung gewinnen werden. Dabei wird sich ein gesunder Unternehmergeist entwickeln. Auch große Konzerne sollten Unternehmenslust in ihren Mitarbeitern stimulieren. Ich bin davon überzeugt, dass der Erfolg meiner chinesischen und koreanischen Kollegen daher stammt, dass das unternehmerische Bewusstsein der Mitarbeiter gestärkt wurde.   

Der dritte und letzte Faktor liegt in den Mitarbeiterrechten. Eine erfolgreiche Zukunft ist nur dann gewährleistet, wenn Unternehmen Mitarbeitern das Recht und die Möglichkeit geben, selbst Entscheidungen zu treffen und nicht nur die Ausführenden von Entscheidungen von oben zu sein. Dieser Punkt ist besonders wichtig - Entscheidungen vonseiten der Mitarbeiter", erläutert Simon Bartley.

Er bemerkte außerdem, dass die Geschwindigkeit, mit der menschliche Ressourcen weiterentwickelt werden, in den verschiedenen Ländern variiert. Dies muss beim Rennen um Wachstum in der globalisierten Welt sowie für die Stärkung der Produktivität beachtet werden.

"Um in der heutigen Welt erfolgreich zu sein, müssen wir die effektivsten Modelle verstehen und akzeptieren, damit wir sie in Echtzeit an andere Beteiligte vermitteln können", so Simon Bartley.

Nach dem Plenum beantwortete Simon Bartley die Fragen der Journalisten. Im Rahmen der Diskussion erklärte er, dass die Fähigkeiten, die auf der WorldSkills-Liste stehen, ständig variieren. Die Organisatoren der Wettbewerbe arbeiten kontinuierlich daran, eine bestimmte Anzahl von Fähigkeiten aufzulisten (etwa 50). Sobald eine neue Fähigkeit auf die Liste kommt, muss eine andere entfernt werden.

"Es steckt ein System dahinter, wie wir neue Fähigkeiten identifizieren und mit ihnen arbeiten. Zunächst einmal ist es Fakt, dass viele moderne Fähigkeiten die Arbeit mit Computern beinhalten. Die Schwierigkeit liegt darin, eine Fähigkeit klar von einer anderen abgrenzen zu können. Dann kommt noch dazu, dass unsere Organisation aus 79 Mitgliederstaaten mit unterschiedlichem technologischen Entwicklungsniveau besteht. Wir müssen also Fähigkeiten auflisten, die in den meisten Ländern relevant sind. Dies stellt ebenfalls eine kleine Einschränkung dar", erklärte der Vorsitzende von WorldSkills International.

Simon Bartley ist seit 2011 Vorsitzender von WorldSkills International. Er ist außerdem Mitglied des Institute of Civil Engineers and the City sowie des Guilds of London Institute und er sitzt in der UK Commission for Employment and Skills.

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