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17.08.2018, 08:15  |  241   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex konnte sich am Donnerstag von seinen Abgaben des Vortages erholen und schloss mit einem Plus von 0,61 Prozent bei 12.237,17 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,763 Mrd. Euro. Auch der EuroStoxx50 konnte zulegen und beendete den Handelstag mit einem Plus von 0,55 Prozent und 3.377,56 Zählern. Die Berichtsaison geht dem Ende zu, doch am Donnerstag gab es am Morgen zum Beispiel von den deutschen Konzernen Sixt, dem möglichen DAX-Kandidaten Wirecard, dem DAX-Konzern Henkel, aber auch von einer Reihe von US-Konzernen, wie Walmart, Dillards oder J.C. Penney die aktuellen Quartalsergebnisse. Wirecard konnte im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 897,6 Mio. Euro erzielen, ein EBITDA von 245,4 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 153,3 Mio. Euro erwirtschaften. Die Konzernführung von Wirecard hob zudem die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2018 auf 530 bis 560 Mio. Euro an. Der DAX-Konzern Henkel erreichte im zweiten Quartal einen Rekordumsatz in Höhe von 5,143 Mrd. Euro und auch das betriebliche Ergebnis lag auf einem neuen Höchstwert von 926 Mio. Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie wurde mit 1,58 Euro ausgewiesen. Am Nachmittag übertraf der Dow-Jones-Konzern Walmart die Schätzungen der Analysten. Walmart glänzte mit dem besten Wachstum seit mehr als zehn Jahren. Der Umsatz im zweiten Quartal lag bei 128 Mrd. US-Dollar. Die Konzernführung hob die bereinigte Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2018 auf 4,90 bis 5,05 US-Dollar je Aktie. Die 4,8 Mrd. US-Dollar teure Abschreibung auf das Brasilien-Geschäft führte jedoch zu einem Verlust von 891 Mio. US-Dollar. Eine Bauchlandung legte der US-Einzelhändler J.C.Penney hin. Der Konzern wies einen Verlust je Aktie von 0,38 US-Dollar im zweiten Quartal bei einem geringeren Umsatz von 2,83 Mrd. US-Dollar aus und kommt einfach nicht aus dem Tal der Tränen. Die Aktie wurde an der NYSE hart abgestraft und verlor teils mehr als 25 Prozent an Wert. Unterdessen findet eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young Aufmerksamkeit, denn der Studie zufolge soll der Handelskonflikt bereits Spuren bei den deutschen Unternehmen hinterlassen haben. Trotz eines starken konjunkturellen Umfelds haben bereit 42 börsennotierte Unternehmen ihre Geschäftserwartungen nach unten revidiert. An der Wall Street konnten die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 durchweg Zugewinne erzielen. Besonders der Dow Jones konnte um 1,57 Prozent auf 25.558,73 Punkte kräftig zulegen, allein Walmart schloss mit einem Kursplus von 9,33 Prozent.

Am Freitag steht um 10:00 Uhr die Veröffentlichung der EZB-Leistungsbilanz für den Juni an und um 11:00 Uhr folgen die Verbraucherpreise für die Eurozone im Juli. Aus den USA werden am Nachmittag um 16:00 Uhr die Frühindikatoren für den Juli ausgewiesen und zeitgleich wird das Reuters/Universität Michigan Verbrauchervertrauen für den August publiziert. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem Grand City Properties und Deere & Co von ihren aktuellen Quartalszahlen.



Ausblick DAX

Zum Wochenschluss notierten die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte überwiegend mit Zugewinnen, lediglich die Leitindizes in Shanghai und Shenzen wiesen abermals Kursverluste auf. Die US-Futures tendierten uneinheitlich. Die DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 12.240 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex erholte sich am Donnerstag von den starken Abgaben des Vortages und schloss mit einem Plus von 0,61 Prozent bei 12.237,17 Punkten. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 27. Juli 2018 bei 12.886,83 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 15. August 2018 bei 12.120,65 Punkten, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen zu ermitteln. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 12.300/12.413/12.503 und 12.594 Punkten. Die Unterstützungen wären bei 12.121 Punkten, sowie bei den Projektionen von 11.939/11.826 und 11.646 Punkten in Betracht zu ziehen.


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