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4 Mrd. US-Dollar Corona-Deal beflügelt den Aktienkurs von Canopy

17.08.2018, 11:48  |  3235   |   |   

Corona Bierhersteller Constellation Brands wird mehr als vier Milliarden US-Dollar zahlen, um seinen Anteil an der Cannabis-Firma Canopy zu erhöhen. Nach dieser Nachricht stieg der Aktienkurs von Canopy um 33 Prozent und das Unternehmen erreichte einen Marktwert von 9,36 Milliarden kanadischen Dolllar.

Am Donnerstag sprach Canopy-CEO Bruce Linton auf der Marijuana Business Daily International Konferenz in Toronto über die legalen US-amerikanischen und kanadischen Cannabismärkte. Dort sollen die Konsumausgaben bis 2022 auf 31 Milliarden US-Dollar  steigen - sich also verdreifachen, so der neueste Branchenbericht von Arcview Research.

Bruce Linton beantwortete Fragen zum Constellation-Deal. "Das ist Raketentreibstoff", sagte Linton über den Deal am Mittwoch. Und weiter: "Wir werden viel globaler wachsen". Constellation Brands nannte dies die größte Investition in der aufkeimenden Marihuana-Industrie. Laut Linton arbeiten beide Unternehmen an einem kalorienfreien Cannabis-Getränk.

Bislang ist das Marktwachstum für medizinisches Marihuana der Schlüssel für Canopy's Pläne. "Wir setzen auf die medizinische Wirkung", sagte Linton, weil die Forschung zeige, dass Cannabis-Produkte auf der ganzen Welt funktionieren. Wenn das Unternehmen zum Beispiel an Versuchen arbeitet, ein Produkt zu entwickeln, das den Menschen in Kanada hilft besser zu schlafen, "ist es wahrscheinlich nicht anders, als die Deutschen zum Schlafen zu bringen", sagt Canopy-CEO Bruce Linton. Und weiter:  "Wir wollen viel mehr Geld für Dinge ausgeben, die global einsetzbar sind". Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einzelhandel und dem Aufbau von Markenvertrauen und Loyalität.

In Kanada stimmte die Regierung im Juni 2018 für die Legalisierung von Freizeitmarihuana. Die Entscheidung wird am 17. Oktober 2018 in Kraft treten und Cannabis-Unternehmen warten ungeduldig, um den neuen Markt zu betreten. Über die Hersteller von Cannabis sagte Linton, dass er erwartet, dass es eine "Google-ähnliche Firma" geben wird und dann einen beträchtlichen Kampf um den zweiten, dritten und vierten Platz.

 

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