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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 33-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
20.08.2018, 04:10  |  2207   |   

Zudem ist im zweiten Quartal das BIP im Vergleich zum Q1 mit einem Wert von 0,5 % stärker ausgefallen als erwartet.

Wieder einmal haben wir eine spannende Handelswoche hinter uns. Und, so unsere Befürchtung, so wird es auch noch vorerst bleiben. Dabei steht das nächste wichtige Ereignis bereits am 23. August an. Dann nämlich sollen die ersten Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 16 Mrd. USD erhoben werden. Weiter gehen könnte es dann am 05. September, wenn in Amerika die Anhörungsfrist zu den chinesischen Strafzöllen in Höhe von 25 % im Volumen von 200 Mrd. USD abläuft.

 

Wenn es auch an fast allen Börsen der Welt in der vergangenen Woche wieder turbulent zuging wobei die Handelsaktivitäten schlussendlich gemischt zu Ende gingen, einige im Plus und einige im Minus schossen, ging es an der türkische Börse besonders hoch her. Aufgrund der Unprofessionalität der türkischen Regierung im Umgang mit ihrer Krise, zogen und ziehen Investoren ihr Kapital ab. Die türkische Lira verlor bisher seit Jahresbeginn rund 50 % an Wert. Experten zufolge könnte das noch nicht das Ende sein und das Börsenbeben somit noch weitergehen.

 

In Deutschland hingegen überraschte am Dienstag der von Börsianern und Analysten viel beachtete ZEW-Index. Das Konjunkturbarometer, das die Erwartungen der Industrie in kommenden sechs Monaten angibt, stieg um 11,0 Punkte auf Minus 13,7 Punkte, während Volkswirte nur mit einem Anstieg auf Minus 20,7 Punkte gerechnet hatten. In Anbetracht der Tatsache, dass der langfristige Durchschnitt des Wertes bei Plus 23 Punkte liegt, ist dieser Rückgang zwar beachtlich, sollte aber nicht überbewertet werden. Als Auslöser für diese überraschende Steigerung des Konjunkturbarometers führten Marktbeobachter die Entspannung im Handelsstreit mit den USA an.

 

Zudem ist im zweiten Quartal das BIP im Vergleich zum Q1 mit einem Wert von 0,5 % stärker ausgefallen als erwartet. Scheinbar sind Politik, Wirtschaft, aber auch die privaten Haushalte wieder bereit mehr Geld auszugeben. Auch wenn diese Zahl deutlich positiver ausfielen als erwartet, so gehen die meisten Marktbeobachter und Analysten davon aus, dass sich das Wachstum in Kürze wieder abkühlen wird.

 

Der deutsche Aktienindex verlor auch in der abgelaufenen Handelswoche 1,6 %, während der Dow Jones 1,4 % zulegen konnte. Somit verlor der DAX die dritte Woche in Folge. Experten rechnen im Spätsommer und Herbst mit einer steigenden Volatilität an den Märkten, und mahnen gleichzeitig zur Vorsicht.

 

Auch bei den Rohstoffen sieht die Lage aktuell nicht rosig aus. So setzte der Goldpreis seine Talfahrt weiter fort und rutschte vergangene Woche sogar deutlich unter die 1.200,- USD Marke. Mit einem Wochen-Minus von 2,2 % wurde ein 19-Monats-Tief erreicht. Derzeit wird das Edelmetall seinem Nimbus als Krisenbarometer ebenso wenig gerecht wie dem des sicheren Hafens. Die Nachfrage von Händlern, Investoren und Zentralbanken von nur 1.960 Tonnen bedeutet nicht nur einen rund 40 %igen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, sondern auch die niedrigste Nachfrage seit neun Jahren. Begründet wird die geringe Nachfrage mit dem starken USD. Zudem wurde bekannt, dass die türkische Regierung bereits rund 50 % seiner Goldreserven verkauft hat, was die Angebotsseite stark ansteigen ließ. Noch heftiger beutelte es den Silberpreis, der sogar 3,3 % verlor und der Goldminen-Index, in dem es mit minus rund 11 % einen regelrechten Ausverkauf gab.

 

Unseren Informationen zufolge gibt es aber auch weitsichtige Investoren, die anfangen, Bestände aufzubauen. Ein Kapitalverwalter der auf der Käuferseite steht ist z.B. FIL Ltd., der rund 8,9 Mio. Gold-ETF SPDR Gold Shares im Wert von fast 1 Mrd. USD kaufte.

 

Wie an den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

 

White Gold stößt auf fast 7 g/t Gold über 32 m!

 

White Gold Corp. besitzt rund 40 % des gesamten ‚White Gold’-Distrikts in Kanadas Yukon, dem bereits jetzt eine Mineralressource von rund 961.000 Unzen Gold in der angezeigten und 282.500 Unzen in der geschlussfolgerten Kategorie bescheinigt wird!

 

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Treasury Metals erfreut Anleger mit sehr guten Bohrergebnissen!

Aufgrund der Tatsache, dass alle neuen Bohrungen innerhalb des ‚East Resource Target’-Gebiets eine Goldvererzung durchteuften, hat sich das gesamte Areal um die geplante Tagebaugrube weiterhin sehr gut entwickelt.

 

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MAG Silver auch im 2. Quartal weiter auf Kurs

Aktuell liegt der Fokus auf dem Ausbau dreier spiralförmiger Rampen, mit deren Hilfe man Zugang zur vollen Streichlänge des ‚Valdecañas‘-Adernsystems erlangen will.

 

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Copper Mountain Mining erzielt erneut hochgradige Bohrresultate auf New Ingerbelle

Danach soll die Phase 3 Bohrkampagne mit dem Ziel gestartet werden, eine ausreichende Ressource für eine Wirtschaftlichkeitsstudie zu bilden.

 

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White Gold trifft auf 29,14 g/t Gold nahe der Oberfläche

Laut Unternehmen wurden in einer bis zu 45 m breiten Vererzung sogar drei Zonen identifiziert, deren Streichlänge bis 300 m reichen könnte.

 

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Wirecard nach erneuter Prognoseanhebung wieder mehr wert als die Deutsche Bank

Der Aufstieg der Aktie kommt allerdings nicht von ungefähr. Der August ist gerade zur Hälfte rum und Wirecard konnte alleine in diesem Monat bereits vier beeindruckende Meldungen präsentieren.

 

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Auryn Resources erhöht Finanzierungsrunde auf 7,3 Mio. CAD

Goldcorp Inc. erhält das Recht, als Anteilbesitzer von Auryn Resources ‚Charity’-Aktien zu erwerben, um somit seinen Besitzanteil am Unternehmen gleichzuhalten.

 

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White Gold Corp. - mit den größten der Branche in bester Gesellschaft

Spätestens bei Eintreffen der ersten Wirtschaftlichkeitsstudie wird sich der wahre Wert des Hauptprojektes und des Unternehmens neu bewerten lassen.

 

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Aequus hat letzte Tranche der Eigenkapitalfinanzierung abgeschlossen

In der zweiten Tranche der nicht unter Bankenbeteiligung durchgeführten Finanzierungsrunde wurden die noch ausstehenden 2.375.000 Einheiten ausgegeben.

 

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 


 

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